LoreArc

Westlich

196 Einträge mit dem Tag "Westlich"

🐉Drachen(7)
🐉Geister(20)
sylphid
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Sylphide

Niedere

Sylphide — Niederer Windgeist

Die Sylphide (franzoesisch Sylphide, englisch Sylphid, lateinisch sylphida) ist die entscheidende kanonische Adaptation des kleinen Sylphen oder jungen Sylphen, eingefuehrt als 'sylphid' in Zeile 50 des ersten Gesangs des satirischen Gedichts The Rape of the Lock (1714 erweiterte Ausgabe in 5 Gesaengen) von Alexander Pope (Alexander Pope, 1688-1744), in England am 4. Mai 1712 veroeffentlicht. Die Etymologie kombiniert das lateinische Sylphus (Sylph, Luftgeist) des Paracelsus von 1566 mit dem griechisch-lateinischen Diminutiv-Femininum-Suffix -ida — das entscheidende kanonische Vokabular — und die Ikonografie zeigt einen eleganten, leichten Geist mit kleinen Schmetterlings- oder Libellenfluegeln in weisser Kleidung. Der entscheidende Kanon ist das Ballett La Sylphide, am 12. Maerz 1832 im Opernhaus Salle Le Peletier in Paris uraufgefuehrt — komponiert von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, choreografiert von Filippo Taglioni, mit Marie Taglioni in der Hauptrolle — der den entscheidenden Ursprung des romantischen Balletts des 19. Jahrhunderts als die erste Spitzenschuhauffuehrung in der Ballettgeschichte etablierte. Die 1822er Novelle Trilby, ou le Lutin d'Argail des franzoesischen Schriftstellers Charles Nodier (Charles Nodier, 1780-1844) ist die entscheidende Quelle des Librettos des 1832er Balletts, und die daenische Version, am 28. Juli 1836 am Koeniglichen Theater in Kopenhagen uraufgefuehrt, choreografiert von August Bournonville (1805-1879) und komponiert von Herman Severin Lovenskiold, ist der entscheidende daenische Ballettkanon, bis 2024 erhalten.

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Oread

Geisterkönig

Oread · Trowell · Gnoass — Erdgeisterkönig

Die Oreade (griechisch Oreias, Plural Oreiades, englisch Oread) ist die Bergnymphe (griechisch nymphe) der griechischen Mythologie, die in Bergen und Hoehlen wohnt, haeufig als Gefaehrtin der Jagdgoettin Artemis (Artemis) dargestellt — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des griechisch-mythologischen Berggeistes. Die Etymologie leitet sich vom griechischen oros ('Berg') ab, und innerhalb der Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Ozean), Nereide (Salzmeer), Dryade (Baum), Oreade (Berg) — ist die Oreade der entscheidende Kanon des Berges. Der entscheidende Textkanon ist der Ursprung in Zeile 420 von Buch 6 der Ilias des griechischen Dichters Homer (Homeros) des achten Jahrhunderts v. Chr. — dass die Bergnymphen Ulmenbaeume am Grab des Eetion, des Vaters der Andromache, gepflanzt haben — und in den Zeilen 615-617 von Buch 24 — dass die Bergnymphen auf dem Berg Sipylos nach dem Tod der Kinder der Niobe tanzten — der Ursprung der Bergnymphen-Ikonografie, und der entscheidende Kanon ist der Echo-und-Narzissus-Kanon in den Zeilen 339-510 von Buch 3 der Metamorphosen (Metamorphoses) des roemischen Dichters Ovid (Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) von ca. 8 n. Chr. — in dem die Oreade-Bergnymphe Echo den schoenen Juengling Narzissus unerwidert liebt, aber durch den Fluch der Hera nur die letzten Worte anderer wiederholen kann und schliesslich zum Bergecho (meta-echo) wird — der entscheidende kulminierende Kanon der lateinisch-literarischen Oreade. Das 1903er Gemaelde Echo und Narzissus des britischen Praeraffaeliten John William Waterhouse (1849-1917), im Besitz der Walker Art Gallery in Liverpool, Grossbritannien, etablierte den visuellen Kanon der Oreade in der viktorianischen Aera des neunzehnten Jahrhunderts.

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Will-o'-the-Wisp

Mittlere

Will-o'-the-Wisp — Mittlerer Lichtgeist

Der Will-o'-the-Wisp (englisch Will-o'-the-Wisp) ist der entscheidendste kanonische ikonografische Geist des Irrlichts (ignis fatuus) der englischen Volkskunde. Die Etymologie ist das englische Will of the Wisp ('Will, der eine Wisp-Fackel haelt'), erstmals 1607 im Englischen belegt — das entscheidende kanonische Vokabular. Es erscheint in Suempfen, Feuchtgebieten und Heiden in der Nacht als kleine flackernde blaue oder gelbe Flamme — sich zurueckziehend, wenn man sich naehert, und sich naehernd, wenn man sich zurueckzieht — und lockt verlorene Reisende in den Sumpf zu ihrem Tod — die entscheidende kanonische Ikonografie. Der entscheidende etymologische Kanon ist die entscheidende Legende, dass der boese Schmied Will (Smith Will) des England des 16. Jahrhunderts, nach dem Tod sowohl vom Himmel als auch von der Hoelle abgewiesen, eine Wisp-Fackel mit Kohle vom Teufel traegt und ewig in den Suempfen umherirrt, und der entscheidende literarische Kanon ist Zeile 104 des Zwillingsgedichts L'Allegro (L'Allegro) des britischen Dichters John Milton (John Milton, 1608-1674) von 1631 — 'led by the Friar's Lantern' — und das Maerchen Die Irrlichter sind in der Stadt, sagte die Suempfin (Lygtemaendene ere i Byen, sagde Mosekonen) des daenischen Schriftstellers Hans Christian Andersen (Hans Christian Andersen, 1805-1875), in Kopenhagen, Daenemark am 7. April 1845 veroeffentlicht — der entscheidende Andersen-Maerchen-Kanon. Der entscheidende Filmkanon des 21. Jahrhunderts ist der Pixar (Pixar) Animationsfilm Brave (Brave), in den USA am 22. Juni 2012 veroeffentlicht — in dem blaue Will-o'-the-Wisps die schottische Prinzessin Merida zu ihrem Schicksal fuehren — der entscheidende globale Filmkanon.

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Naiad

Geisterkönig

Naiad · Ellaim · Elquiness — Wassergeist-König

Die Najade (griechisch Naias, Plural Naiades, englisch Naiad) ist die Suesswasser-Nymphe (griechisch nymphe), die im Suesswasser (Quellen, Fluessen, Seen, Brunnen) der griechischen Mythologie wohnt, in Gestalt einer schoenen menschlichen Frau, die die Goettlichkeit der Suesswasserquelle verkoerpert — die entscheidende kanonische ikonografische Figur der griechisch-mythologischen Naturgeister. Die Etymologie leitet sich vom griechischen Verb naein ('fliessen') ab, und innerhalb der vierfachen Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Oceanids, Ozean), Nereide (Nereids, Salzmeer) und Dryade (Dryads, Baum) — ist die Najade der entscheidende Kanon des Suesswassers. Der entscheidende Textkanon ist in der Theogonie (Theogonia) des griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos), ca. 700 v. Chr. — Zeilen 364-370, der Kanon der 3.000 Schwestern Okeaniden und 3.000 Brueder Flussgoetter (Potamoi), die dem Flussgott Okeanos (Okeanos) und seiner Schwester Tethys geboren wurden — ist der entscheidende Textkanon der Najade, und die Flussnymphen erscheinen entscheidend in den Buechern 14 und 20 der Ilias und Buechern 13 und 17 der Odyssee von Homer (Homeros) aus dem achten Jahrhundert v. Chr. Die Najade Kastalia der Kastalischen Quelle (Kastalia) beim Apollontempel in Delphi (Delphoi) in Griechenland — die kanonische Inspiration der poetischen Prophezeiung — ist die entscheidendste individuelle Najade, und das Gemaelde Hylas und die Nymphen (Hylas and the Nymphs) von 1896 des britischen Praeraffaeliten John William Waterhouse (1849-1917) etablierte den visuellen Kanon der Najade in der viktorianischen Aera des neunzehnten Jahrhunderts.

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Ignis Fatuus

Geisterkönig

Ignis Fatuus · Ignis — Lichtgeisterkönig

Das Ignis Fatuus (Latein ignis fatuus, Englisch ignis fatuus/will-o'-the-wisp, Deutsch Irrlicht, Franzoesisch feu follet) ist der kanonische wissenschaftliche Name fuer das natuerliche Phosphoreszenz-Phaenomen in Suempfen — Latein 'toerichtes Feuer' (ignis 'Feuer' + fatuus 'toerichtes') — und die kanonische Ikonografie des mittelalterlichen europaeischen Volkstums und der englischen Literatur, das blaue Licht, das vermutlich die natuerliche Zuendung von Sumpfmethan (CH4) und Phosphan (PH3) ist und Reisende lockt und sie ihren Weg verlieren laesst. Die Etymologie ist die Kombination des lateinischen ignis ('Feuer') und fatuus ('toerichtes'), und seit dem Erscheinen in der Naturgeschichte (Naturalis Historia) des roemischen Naturforschers Plinius des Aelteren (Plinius Maior, 23-79 n. Chr.) des 1. Jahrhunderts setzte es sich als der entscheidende wissenschaftliche Name in den Naturgeschichten des 16.-18. Jahrhunderts fest. Der entscheidende Textkanon ist der Kanon von Akt 3 Szene 3 des Geschichtsdramas Heinrich IV., Teil 1 des Briten William Shakespeare (1564-1616) von 1597 — in dem Sir Falstaff Bardolphs rote Nase mit 'ignis fatuus or a ball of wildfire' vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Eintrag, und der entscheidende poetische Kanon ist der Kanon der Zeilen 634-642 von Buch 9 des Epos Das verlorene Paradies des britischen Dichters John Milton (1608-1674) von 1667 — der Satans Verfuehrung Evas mit dem Sumpf-Ignis-Fatuus vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Kanon. Der Will-o-Wisp des D&D Monster Manual von 1977 von Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Will-o'-the-Wisp.

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Salamander

Niedere

Salamander · Kasha — Niederer Feuergeist

Der Salamander (lateinisch Salamandra, griechisch salamandra, englisch Salamander) ist der entscheidende kanonische Geist des Feuers (Ignis) unter den vier Elementgeistern (Elemental Spirits) in der posthumen 1566er lateinischen Abhandlung Buch von Nymphen, Sylphen, Pygmaeen und Salamandern (Liber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et Salamandris) des Schweizer Arztes und Alchemisten Paracelsus (1493-1541), ein kleiner Geist in Form eines Salamanders, der ganz in Flammen gehuellt ist, im Herd und Hochofen wohnt und als der entscheidende Schutzgeist des Schmieds und des Alchemisten kanonisiert wurde. Der ikonografische Ursprung ist (1) die kanonische Aufzeichnung in Buch 5, Kapitel 19 der Historia Animalium des griechischen Philosophen Aristoteles (Aristoteles, 384-322 v. Chr.) aus dem vierten Jahrhundert v. Chr., dass der Salamandra durch Feuer geht und es ausloescht, und (2) das kanonische Missverstaendnis in Buch 10, Kapitel 86 der Naturgeschichte (Naturalis Historia) des roemischen Naturwissenschaftlers Plinius der Aeltere (Gaius Plinius Secundus, 23-79 n. Chr.) von 77 n. Chr., dass der Salamandra durch Feuer geboren wird. Der entscheidende Kanon ist die Vier-Elementgeist-Theorie des Paracelsus von 1566 — Undine (Wasser), Sylph (Luft), Gnom (Erde) und Salamander (Feuer) — durch die der Salamander zum entscheidenden Kanon des europaeischen Renaissance-Feuergeistes wurde. Das Salamander-Monster des 1977er D&D Monster Manual von Gary Gygax (1938-2008) von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Feuergeistes.

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Ariel

Geisterkönig

Ariel · Sylphid · Minervar — Wind-Geisterkönig

Ariel (englisch Ariel, hebraeisch Ariel ('Loewe Gottes' oder 'Bote Gottes'), lateinisch Ariel) ist der Luftgeist im letzten Solostueck The Tempest von 1611 des englischen Dramatikers William Shakespeare (1564-1616), der treue Diener des Zauberers Prospero, der in unsichtbarer Form frei Stuerme, Illusionen und Musik befehligt — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des englisch-literarischen Luftgeistes. Die Etymologie leitet sich vom hebraeischen Ariel ('Loewe Gottes' oder 'Bote Gottes') — dem alternativen Namen Jerusalems in Jesaja 29,1-2 des Alten Testaments — ab, und in der europaeischen kabbalistischen Mystik des vierzehnten bis sechzehnten Jahrhunderts wurde Ariel als der Engel des Luftelements (Luft) unter den zweiundsiebzig Engeln des Shem HaMephorash kanonisiert, entscheidend aufgezeichnet in Buch 3 des De Occulta Philosophia Libri Tres des deutschen Mystikers Heinrich Cornelius Agrippa (1486-1535) von 1533. Der entscheidende Kanon ist Shakespeares Stueck The Tempest, am 1. November 1611 am Whitehall Palace in London, England uraufgefuehrt (veroeffentlicht in der First Folio Band 1 von 1623) — die Handlung, in der Ariel, der von der Hexe Sycorax fuer zwoelf Jahre in einer Kiefer eingesperrt worden war, von Prospero gerettet und im Austausch fuer das Versprechen der Freiheit zwoelf Jahre zum Dienst gebunden wird (Akte 1.2 bis 4) — ist der entscheidende Kanon des englisch-literarischen Luftgeistes. Der Sylph Ariel im satirischen Gedicht The Rape of the Lock von 1714 von Alexander Pope (1688-1744) erweiterte den englischen Luftgeist-Kanon des achtzehnten Jahrhunderts, und der Air Elemental und Sylph-Kanon des 1977er D&D Monster Manual von Gary Gygax von TSR in den USA ist die entscheidende kanonische Ikonografie des modernen Fantasy-RPG-Luftgeistes.

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Dryade

Geisterkönig

Dryad — Waldgeister-König

Die Dryade (griechisch Dryas, Plural Dryades, englisch Dryad) ist die Baumnymphe (griechisch nymphe) der griechischen Mythologie, die in Waeldern und Baeumen wohnt, urspruenglich den Geist bedeutete, der in der Eiche (drys, drys) wohnt, aber spaeter als allgemeiner Name fuer den Geist, der in allen Baeumen wohnt, erweitert wurde — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des griechisch-mythologischen Naturgeistes. Die Etymologie leitet sich vom griechischen drys ('Eiche') ab, und innerhalb der Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Ozean), Nereide (Salzmeer), Dryade (Baum), Oreade (Berg) — ist die Dryade der entscheidende Kanon des Baumes. Die besondere kanonische Figur Hamadryade (Hamadryas, 'mit dem Baum') ist die entscheidende Adaptation der Dryade, dauerhaft an einen einzigen Baum gebunden und sein Leben und Schicksal teilend. Der entscheidende literarische Kanon ist der Erysichthon-Kanon in den Zeilen 738-878 von Buch 8 der Metamorphosen (Metamorphoses) des roemischen Dichters Ovid (Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) von ca. 8 n. Chr. — in dem der thessalische Koenig Erysichthon die Eiche von Demeters heiligem Hain faellt und die Hamadryade toetet, und Demeter den Hungergeist Limos (Limos) sendet, um ihn mit ewigem Hunger zu bestrafen, sodass er schliesslich sich selbst verzehrt — und das Dryad-Monster des 1977er D&D Monster Manual von Gary Gygax (1938-2008) von TSR in den USA, konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014, ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Baumgeistes.

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Gnom

Niedere

Gnome · Erdwurm — Niederer Erdgeist

Der Gnom (lateinisch Gnomus, englisch Gnome) ist der entscheidende kanonische Geist der Erde (Terra) unter den vier Elementgeistern (Elemental Spirits) in der posthumen 1566er lateinischen Abhandlung Buch von Nymphen, Sylphen, Pygmaeen und Salamandern (Liber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et Salamandris) des Schweizer Arztes und Alchemisten Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541). Er hat die entscheidende Ikonografie einer kleinen Greisfigur (gewoehnlich etwa 30 cm), mit weissem Bart und einer roten Zipfelmuetze, der in der Erde, in Hoehlen, Felsen und Bergwerken wohnt und im Bergbau von Edelsteinen, Mineralien und Metallen geschickt ist — der kanonische Schatzhueter, von der Veranlagung, Menschen zu meiden. Die Etymologie ist das lateinische Gnomus — von Paracelsus gepraegt, vermutlich vom griechischen ge-nomos (ge-nomos, 'einer, der in der Erde wohnt') oder gnosis (gnosis, 'Wissen') — und ist entscheidendes kanonisches Vokabular. Der entscheidende Kanon ist die Vier-Elementgeist-Theorie des Paracelsus von 1566, posthum in Basel, Schweiz, veroeffentlicht — Undine (Wasser), Sylph (Luft), Gnomus (Erde), Salamander (Feuer) — durch die der Gnom zum entscheidenden Kanon des europaeischen Renaissance-Erdgeistes wurde. Die erste Keramik-Gartenzwerg-Produktion in der Werkstatt von Philipp Griebel in Graefenroda, Thueringen, Deutschland im Jahr 1872 etablierte entscheidend den globalen Gartendekorations-Gnom-Kanon des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts, und die Gnom-Rasse des 1977er D&D Monster Manual von Gary Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon der modernen Fantasy-RPG-Gnom-Rasse.

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Jack Frost

Niedere

Jack Frost — Niederer Eisgeist

Jack Frost ist der personifizierte Geist von Frost und Kaelte in der englischen und skandinavischen Folklore, erscheint als junger Junge oder schelmischer alter Mann, die kanonische ikonografische Figur, die an Wintermorgen Eisblumenmuster (frost ferns) an Fenster zeichnet und Menschen in die Nase und Zehen zwickt. Die Etymologie ist die Kombination des englischen Jack (ein generischer Maennername) und Frost (Frost, vom Altenglischen forst), und die erste entscheidende textliche Aufzeichnung des englischen Jack Frost erscheint im 1734er Gedicht A Mountain of Frost im britischen London Magazine. Der ikonografische Ursprung ist die Verschmelzung von (1) den nordisch-mythologischen Frostriesen Joekull ('Gletscher') und Frosti ('Frost') aus Kapitel 1 der Halfdanar saga svarta der Heimskringla des fruehen-dreizehnten-Jahrhunderts islaendischen Dichters Snorri Sturluson (1179-1241), und (2) dem Morozko (Morozko, 'Kleiner Frost') und Ded Moroz ('Grossvater Frost') Kanon der Russischen Volkserzaehlungen (Narodnye Russkie Skazki) des russischen Folkloristen Alexander Afanasyev (1826-1871) von 1855-1863. Der entscheidende moderne Kanon ist das 1944er Lied The Christmas Song des amerikanischen Komponisten Mel Torme (1925-1999) und Texters Robert Wells (1922-1998) — mit der Zeile 'Jack Frost nipping at your nose' — das den zwanzigsten Jahrhundert globalen Jack-Frost-Kanon entscheidend etablierte, und der Jack-Frost-Protagonist des DreamWorks-Animationsfilms Die Hueter des Lichts (Rise of the Guardians, am 21. November 2012 in den USA veroeffentlicht, basierend auf William Joyce) ist der einundzwanzigsten Jahrhundert globale Jack-Frost-Filmkanon.

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Feuerdrache

Höhere

Fire-Drake · Ignis · Salaime — Überlegener Feuergeist

Der Feuerdrache (altenglisch fyrdraca, englisch fire-drake) ist der entscheidende kanonische Name fuer den feuerspeienden Drachen (draca) der altenglischen und nordischen Mythologie. Die Etymologie ist die Kombination des altenglischen fyr ('Feuer') und draca (vom lateinischen draco und griechischen drakon entlehnt, 'Drache'), die altertuemliche Form des englischen dragon. Der entscheidende Textkanon ist der Kanon in den Zeilen 2200-3182 von Buch 3 des altenglischen Epos Beowulf (3.182 Zeilen insgesamt) von einem anonymen Autor des 8. bis 10. Jahrhunderts — in dem der Held Beowulf im Alter, nachdem er das Geatenkoenigreich fuenfzig Jahre regiert hatte, als ein Dieb den Schatz eines schlafenden Feuerdrachens stiehlt — der Drache das Geatenkoenigreich mit Feuer verwuestet — Beowulf mit seinem treuen Gefolgsmann Wiglaf den Drachen erschlaegt, aber an des Drachen Gift stirbt. Das Beowulf-Einzelmanuskript — der Nowell Codex (Cotton Vitellius A.xv in der British Library), um das Jahr 1000 kopiert — ist der entscheidende Textkanon, und der Smaug des Hobbit von J. R. R. Tolkien (1892-1973), am 21. September 1937 in Grossbritannien veroeffentlicht — der Feuerdrache, der den Schatz unter dem Einsamen Berg bewacht — ist die entscheidende moderne Adaptation des globalen Fantasy-Feuerdrachen-Kanons des 20. Jahrhunderts, und der Rote Drache (Feueratem) des D&D Monster Manual von 1977 von Gary Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Feuerdrachen.

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Nix

Niedere

Nix · Naias · Undine — Niederer Wassergeist

Der Nix (althochdeutsch nicor, altnordisch nykr, deutsch Nix oder Nixe, englisch Nix oder Nixie) ist die kanonische ikonografische Figur des Wassergeistes der germanischen und slawischen Folklore, der in Suesswasser — Fluessen, Seen und Brunnen — wohnt, in verfuehrerischer Menschengestalt (meist als schoene Frauen oder huebsche Maenner) erscheint und Menschen durch Musik und Gesang in das Wasser lockt, wobei die wahre Gestalt die kanonische Ikonografie eines Fischschwanzes, Fischschuppen oder gruener Haut ist. Die Etymologie leitet sich vom Proto-Indo-Europaeischen *neigw- ('waschen, reinigen') ueber das Proto-Germanische *nikwiz ab — das kanonische Vokabular von altenglisch nicor, altnordisch nykr und althochdeutsch nihhus. Der entscheidende Textkanon ist die Zeile 422 von Buch 1 und die Zeile 1427 von Buch 2 des altenglischen Epos Beowulf (Beowulf) von einem anonymen Autor des 8.-10. Jahrhunderts — die Wasserungeheuer 'nicras' im See, wo der Held Beowulf gegen Grendels Mutter mit dem Schwert Hrunting kaempft — der entscheidende Ursprung des germanischen Kanons, und der Kanon von Maerchen 79 Die Nixe im Teich (Die Nixe im Teich) der Kinder- und Hausmaerchen der deutschen Grimm-Brueder (Jacob und Wilhelm) von 1812-1815 ist der entscheidende Kanon des deutschen Maerchen-Nix des 19. Jahrhunderts. Das 1779 Gedicht Der Fischer (Der Fischer) des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und das 1824 Gedicht Die Loreley (Die Loreley) des deutschen Dichters Heinrich Heine (1797-1856) etablierten den deutschen romantischen Nix-poetischen Kanon des 19. Jahrhunderts, und die Oper Rusalka des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak (1841-1904), uraufgefuehrt am 31. Maerz 1901 am Nationaltheater in Prag, ist der entscheidende musikalische Kanon des slawischen Nix-Kanons.

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Nereid

Höhere

Nereid · Ciquel · Endairon — Überlegener Wassergeist

Die Nereide (griechisch Nereis, Plural Nereides, englisch Nereid) ist die kanonische ikonografische Figur der fuenfzig Meernymphenschwestern (Nymphe), die dem Meeresgott Nereus (Nereus, 'der Nasse') und der Okeanide Doris (Doris) der griechischen Mythologie geboren wurden. Innerhalb der Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Ozean), Nereide (Salzmeer), Dryade (Baum), Oreade (Berg) — ist die Nereide der entscheidende Kanon des Salzmeers, und der entscheidende Textkanon ist der Kanon der Zeilen 240-264 der Theogonie (Theogonia) des griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos) von ca. 700 v. Chr. — der alle fuenfzig Nereiden namentlich nennt — der entscheidende Kanon. Der entscheidendste homerische Kanon ist der Kanon der Zeilen 35-64 von Buch 18 der Ilias des griechischen Dichters Homer (Homeros) des achten Jahrhunderts v. Chr. — als die Nereide Thetis (Thetis), Mutter des Helden Achilleus, ueber den Tod des Freundes ihres Sohnes, Patroklos, trauert, steigen dreiunddreissig Nereidenschwestern aus der Tiefseehoehle empor, um sie zu troesten — die entscheidende kanonische Szene des griechischen Epos, und der entscheidendste visuelle Kanon ist das c. 1512 Gemaelde Der Triumph der Galatea (Trionfo di Galatea) des italienischen Renaissance-Malers Raffael (Raffaello Sanzio da Urbino, 1483-1520) — im Besitz der Villa Farnesina in Rom — das entscheidende kulminierende Werk des Renaissance-Nereiden-visuellen Kanons.

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Phönix

Geisterkönig

Phönix · Sallion — Feuer-Geisterkönig

Der Phoenix-Geist (griechisch Phoinix, lateinisch Phoenix, englisch Phoenix) ist die kanonische ikonografische Figur des unsterblichen Flammenvogels — der die aegyptische Bennu (Bennu) und die griechische Phoenix-Tradition in die Geist-Kategorie adaptiert — der sich alle 500 oder 1000 Jahre selbst verbrennt und aus der Asche wiedergeboren wird. Die Etymologie wird vom griechischen Phoinix (griechisch 'purpurrot' oder 'phoenizischer Vogel') vermutet, und der Bennu ('der Aufsteigende') des alten Aegyptens — der kanonische heilige Vogel der Auferstehung des Sonnengottes Ra und Osiris von Heliopolis — ist der entscheidende Ursprung der griechischen Phoenix-Ikonografie. Der entscheidende Textkanon ist Kapitel 73 von Buch 2 der Historien (Historiai) des griechischen Historikers Herodot (Herodotos, c. 484-425 v. Chr.) des 5. Jahrhunderts v. Chr. — das Zeugnis aegyptischer Priester, den Phoenix im Sonnentempel von Heliopolis gesehen zu haben, und der Kanon, dass alle 500 Jahre der Phoenix aus Arabien nach Heliopolis kommt und den Leichnam seines Vaters Phoenix in einem Myrrhe-Ei traegt — der entscheidende Kanon, und der entscheidende lateinisch-literarische Kanon ist der Kanon der Zeilen 392-407 von Buch 15 der Metamorphosen des roemischen Dichters Ovid (Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) von ca. 8 n. Chr. — die 1000-jaehrige zyklische Selbstverbrennung und Wiedergeburt aus der Asche — der entscheidende Kanon. Der entscheidende moderne Kanon ist der Phoenix Fawkes von Schulleiter Dumbledore der Harry Potter (Harry Potter) Serie der britischen Autorin J. K. Rowling (J. K. Rowling, geb. 1965) von 1997-2007 — erstmals in Kapitel 12 von Harry Potter und die Kammer des Schreckens von 1998 erscheinend — das entscheidende kulminierende Werk des globalen Phoenix-Kanons des 21. Jahrhunderts.

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Undine

Mittlere

Undine — Mittlerer Wassergeist

Die Undine (lateinisch Undina, deutsch Undine, englisch Undine) ist der entscheidende kanonische Geist des Wassers (Aqua) unter den vier Elementgeistern (Elemental Spirits) in der posthumen 1566er lateinischen Abhandlung Buch von Nymphen, Sylphen, Pygmaeen und Salamandern (Liber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et Salamandris) des Schweizer Arztes und Alchemisten Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541). Die Etymologie ist das kanonische Vokabular der paracelsischen Wortpraegung Undina, abgeleitet vom lateinischen unda ('Welle, Wellenschlag'), und die entscheidende kanonische Ikonografie zeigt sie als schoene menschliche Frauengestalt — die in Suesswasser wie Wasserfaellen, Seen und Quellen wohnt — urspruenglich ohne Seele, aber durch Heirat mit einem Menschen eine erwerbend. Der entscheidende literarische Kanon ist die Novelle Undine (Undine) von 1811 des deutschen Romantikers Friedrich de la Motte Fouque (1777-1843) — der entscheidende romantisch-tragische Kanon, in dem die Undine, die durch die Heirat mit dem menschlichen Ritter Huldbrand eine Seele erwirbt, durch den Verrat ihres Mannes in den Tod kommt — und die am 3. August 1816 am Koeniglichen Theater in Berlin uraufgefuehrte Oper Undine von E. T. A. Hoffmann (1776-1822) — mit Libretto von Fouque selbst — ist der entscheidende Kanon der deutschen romantischen Oper. Das Ballett Undine des deutschen Komponisten Hans Werner Henze (1926-2012), am 27. Oktober 1958 am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgefuehrt (choreographiert von Frederick Ashton, mit Margot Fonteyn als Undine), ist der entscheidende Kanon des Balletts des 20. Jahrhunderts.

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Donnervogel

Mittlere

Donnervogel — Mittlerer Blitzgeist

Der Donnervogel (englisch Thunderbird, algonkin/ojibwe Animikii, lakota Wakinyan) ist die kanonische ikonografische Figur des riesigen vogelfoermigen geistigen Wesens — einem Adler oder Kondor aehnelnd — das in der mythologie der Indianer Nordamerikas weit verbreitet erscheint, in dem das Flattern seiner Fluegel Donner erzeugt und seine Augen Blitze schiessen — der entscheidende Kanon. Die Etymologie ist das englische Thunderbird ('Vogel des Donners'), das von amerikanischen Naturforschern und Folkloristen der 1830er Jahre als das entscheidende kanonische Vokabular etabliert wurde, indem sie das algonkin/ojibwe Animikii ('Donnerer') und das lakota Wakinyan ('fliegendes Heiliges') ins Englische uebersetzten. Die entscheidenden Stammesueberlieferungen sind (1) die Algonkin/Ojibwe — der entscheidende Donnervogel-Kanon der Lake-Michigan- und Grosse-Seen-Region; (2) die Lakota — der entscheidende Wakinyan-Kanon der Dakota- und Black-Hills-Region; und (3) die Pazifik-Nordwest-Kueste-Staemme Haida und Kwakwaka'wakw — der Totempfahl-Spitze-Kanon der Kueste von British Columbia, Kanada. Die entscheidende textliche Aufzeichnung ist das Tagebuch der Lewis-und-Clark-Expedition (Lewis and Clark Expedition) von 1804-1806 — die den Donnervogel-Glauben der indigenen Voelker entlang des Columbia River aufzeichnet — und die entscheidende englischsprachige wissenschaftliche Kanonisierung des Ojibwe-Animikii-Kanons in den Algic Researches (2 Baende) des amerikanischen Folkloristen Henry Schoolcraft (Henry Rowe Schoolcraft, 1793-1864) von 1849, und das Epos The Song of Hiawatha (22 Gesaenge) des amerikanischen Dichters Henry Wadsworth Longfellow (1807-1882), in den USA am 10. November 1855 veroeffentlicht, ist der entscheidende amerikanisch-literarische Donnervogel-Kanon des 19. Jahrhunderts.

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Friar's Lantern

Niedere

Friar's Lantern · Jack-o'-lantern — Niederer Lichtgeist

Die Friar's Lantern (englisch Friar's Lantern, 'Laterne des Moenchs') ist der entscheidende kanonische Variantenname des Irrlichts (will-o'-the-wisp) der englischen Volkskunde, und das c. 1568er anonyme Prosawerk The History of Friar Rush (The History of Friar Rush), in England veroeffentlicht — ueber den schelmischen Moenchs-Geist Friar Rush (Friar Rush) des England des 16. Jahrhunderts — ist der entscheidende etymologische Kanon. Es erscheint als kleines flackerndes Licht in Suempfen, Heiden und Friedhoefen — in der Form eines Moenchs, der eine Fackel oder Laterne haelt — das Reisende vom Weg ablenkt — die entscheidende kanonische Ikonografie. Der entscheidende literarische Kanon ist das 1631er Gedicht L'Allegro (L'Allegro) Zeile 104 des britischen Dichters John Milton (John Milton, 1608-1674) — 'led by the Friar's Lantern' — das entscheidende Ereignis der Vokabularkanonisierung in der englischen Literatur, und der Akt 2 Szene 1 des 1595-1596er Stuecks A Midsummer Night's Dream (A Midsummer Night's Dream) von William Shakespeare (William Shakespeare, 1564-1616) — in dem Puck, der Robin Goodfellow (Robin Goodfellow) ist, sagt 'I am that merry wanderer of the night' und sich als Geist beschreibt, der Reisende in die Irre fuehrt — ist der entscheidende englisch-literarische Vorgaengerkanon zum 1631er Milton-Kanon. Es ist der entscheidende Irrlicht-Geist derselben Familie wie der Jack-o'-lantern.

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Hamadryade

Mittlere

Hamadryad — Mittlerer Waldgeist

Die Hamadryade (griechisch Hamadryas, Plural Hamadryades, englisch Hamadryad) ist die kanonische Baumgeist-Ikonografie der griechischen Mythologie, die im Gegensatz zur allgemeinen Dryade — dauerhaft an einen einzigen bestimmten Baum gebunden ist — und die Lebensspanne und das Schicksal dieses Baumes als entscheidenden Kanon teilt. Die Etymologie ist die Verbindung des griechischen hama ('mit, zusammen') und drys ('Eiche, Baum'), bedeutet 'mit dem Baum' — das entscheidende kanonische Vokabular — und waehrend die allgemeine Dryade (Dryas) ein freier Geist ist, der in allen Baeumen wohnt, ist die Hamadryade der entscheidende Adaptationskanon, der dauerhaft an einen einzigen Baum gebunden ist. Der entscheidende Textkanon ist der fragmentarische Kanon der Vorschriften des Cheiron (Cheironos Hypothekai) des c. 700 v. Chr. griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos) — zitiert vom c. 1. Jahrhundert n. Chr. griechischen Schriftsteller Plutarch (Ploutarchos) in Kapitel 11 von Ueber den Niedergang der Orakel (De Defectu Oraculorum) — dass die Lebensspanne der Hamadryade neun Generationen von Kraehen (etwa 9 Jahre mal 9 entspricht 81 Jahren) entspricht, und der Kanon der Zeilen 476-485 von Buch 2 der Argonautica (Argonautika) des 4.-3. Jahrhunderts v. Chr. alexandrinischen Dichters Apollonios Rhodios (Apollonios Rhodios, 295-215 v. Chr.) — in dem der phrygische Hirte Laelaps die Eiche der Hamadryade nicht faellt und die Hamadryade ihn segnet — ist der entscheidende Kanon. Der entscheidende lateinisch-literarische Kanon ist der Kanon der Zeilen 738-878 von Buch 8 der Metamorphosen des roemischen Dichters Ovid (Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) von ca. 8 n. Chr. — die entscheidende kanonische Tragoedie, in der der thessalische Koenig Erysichthon (Erysichthon) eine grosse Eiche von Demeters heiligem Hain faellt und die Hamadryade toetet, und Demeter den Hungergeist Limos (Limos) sendet, um ihn mit ewigem Hunger zu bestrafen, sodass er schliesslich sich selbst verzehrt.

cherubim

Cherubim

Cherubim · Zweiter der neun Engelchöre — Hüter göttlicher Weisheit und des Thrones

Cherubim (Hebraeisch kerubim, Singular kerub, Griechisch cheroubin, Latein cherubim) ist der Engel der 2. Stufe nach Seraphim (Seraphim) der 9 Stufen der juedisch-christlichen Engellehre — der entscheidende Kanon, die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die den Thron Gottes traegt und goettliche Weisheit vermittelt. Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular, abgeleitet vom akkadischen karibu (Fuersprecher) oder aramaeischen kerub (nahe), und der Einfluss der zusammengesetzten Ikonografie der assyrischen lamassu (lamassu) und shedu (shedu) von Stier, Mensch und Adler ist der entscheidende Kanon. Der entscheidende Textkanon ist die Genesis (Bereshit) Kapitel 3 Vers 24 von c. 6. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon der 'Cherubim und des flammenden Schwertes, das sich nach allen Seiten wandte (lahat ha-herev ha-mithapeketh)', das den Weg zum Garten Eden bewachte — und Exodus (Shemot) Kapitel 25 Verse 18-22 und Kapitel 26 Vers 31 — der entscheidende Kanon der zwei goldenen Cherubim auf dem Suehndeckel (kapporet) der Bundeslade (Ark of the Covenant) — und 1 Koenige Kapitel 6 Verse 23-28 — der entscheidende Kanon der 10-Ellen-Cherubim (etwa 4,5 m) des Salomonischen Tempels. Das Buch Ezechiel (Yehezkel) Kapitel 1 Verse 5-14 von 593-571 v. Chr. — der entscheidende Kanon der 'vier lebenden Wesen (chayot, Gesichter von Mensch, Loewe, Stier und Adler, vier Fluegel)' — und Kapitel 10 — der entscheidende Kanon der Cherubim und Raeder (ophanim) — und die Himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 von Pseudo-Dionysius dem Areopagiten (Pseudo-Dionysius the Areopagite) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr. — der entscheidende Kanon als 2. Stufe der 9 Stufen.

ophanim

Ophanim

Ophanim · Dritter der neun Engelchöre — Räder Gottes, Thron der Gerechtigkeit

Ophanim (Hebraeisch Ofannim, Singular Ofan) ist der Engel des dritten Ranges der 9-Rang-Engelhierarchie der juedisch-christlichen Angelologie — der entscheidende Kanon — die entscheidende kanonische ikonografische Figur, abgeleitet vom hebraeischen 'ofan' mit der Bedeutung 'Rad' in Pluralform. Aliase — Galgalim ('Raeder'), Throne (lateinisch Throni) und Raeder des Gotteswagens (Merkabah, Merkabah) — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Hesekiel (Ezekiel) 1:15-21 und 10:9-13 von c. 6. Jahrhundert v. Chr., in dem neben den Cherubim riesige Raeder mit einem Rad in einem anderen Rad (Wheel within a wheel) stehen, deren Felgen voller unzaehliger Augen sind, und der entscheidende Kanon des Throns mit 'Feuerraedern' des 'Hochbetagten' in Daniel (Daniel) 7:9 von c. 2. Jahrhundert v. Chr. Der entscheidende theologische Kanon des dritten Ranges Throne (Throni) der 9-Rang-Engelhierarchie in Die himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 des Pseudo-Dionysius Areopagita von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr., und der entscheidende Kanon der Throne in der Summa Theologica (Summa Theologica) Teil I Frage 108 von Thomas von Aquin (Thomas Aquinas) des 13. Jahrhunderts. Der entscheidende Kanon des 14. Jahrhunderts ist der entscheidende Kanon des dritten Ranges Throne der 9-Rang-Engelhierarchie in Dante Alighieris (Dante Alighieri) Goettlicher Komoedie (Divina Commedia) Paradiso (Paradiso) Gesang 28 Verse 103-105 von c. 1320.

satan

Satan

Satan · Der Widersacher — Fürst des Zorns, Ankläger der Menschheit

Satan (Hebraeisch Satan, Griechisch Satanas, Latein Satanas, Aramaeisch Satana) ist der oberste Daemon der juedisch-christlich-islamischen Tradition — der entscheidende Kanon, das entscheidende kanonische Vokabular abgeleitet vom hebraeischen 'satan' mit der Bedeutung 'Widersacher' oder 'Anklaeger'. Die Aliase Diabolos (griechisch 'Verleumder'), Teufel (devil), Luzifer (Lucifer, 'Lichttraeger'), Belial, Beelzebub, Iblis (islamischer Satan), alte Schlange (old serpent), grosser Drache und Fuerst der Finsternis (prince of darkness) sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Hiob (Job) Kapitel 1:6-12 und 2:1-7 von c. 6.-4. Jahrhundert v. Chr. — der Widersacher (the-satan, mit dem bestimmten Artikel), der Hiob (Job) im himmlischen Gericht pruefte — und der entscheidende Kanon von Sacharja (Zechariah) 3:1-2 von c. 6.-5. Jahrhundert v. Chr. — Satan, der Josua (Joshua) anklagte. Der entscheidende Kanon der 40-taegigen Versuchung Jesu Christi in der Wueste in Matthaeus (Matthew) 4:1-11 und Lukas (Luke) 4:1-13 des 1. Jahrhunderts n. Chr., der entscheidende Kanon des himmlischen Krieges in Offenbarung (Revelation) 12:7-9, in dem der grosse Drache Satan vom Erzengel Michael gestuerzt wurde, und der entscheidende Kanon der tausendjaehrigen Bindung und des endgueltigen ewigen Feuersees in 20:1-3 und 20:10.

beelzebub

Beelzebub

Beelzebub · Herr der Fliegen — Fürst der Völlerei

Beelzebub (Hebraeisch Baʿal-Zəvuv, Griechisch Beelzeboul, Latein Beelzebub) ist der grosse Daemon der juedisch-christlichen Tradition — der entscheidende Kanon — abgeleitet vom hebraeischen Baal-zebub mit der Bedeutung 'Herr der Fliegen' — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des kanaanischen Gottes 'Baal-Zebul (Baal-Zebul, fuerstlicher Baal)', urspruenglich in der Stadt Ekron der Philister angebetet, wobei die Juden den Namen zu 'Herr der Fliegen (Zebub = Fliege)' umaenderten. Aliase — Beelzeboul, Herr der Fliegen, Fuerst der Daemonen, Erzherzog der 'Voellerei (Gula, Gluttony)' unter den Sieben Todsuenden — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von 2. Koenige 1:2-16 von c. 6.-4. Jahrhundert v. Chr., in dem der Koenig von Israel Ahasja (Ahaziah) krank wurde und Boten sandte, um Beelzebub von Ekron zu befragen, aber von Elia (Elijah) gescholten wurde, und der entscheidende Kanon von Matthaeus (Matthew) 12:24-27, Lukas (Luke) 11:15-19 und Markus (Mark) 3:22 des 1. Jahrhunderts n. Chr., in dem die Pharisaeer Christus verleumdeten, indem sie sagten, 'er treibt die Daemonen aus durch Beelzebub, den Fuersten der Daemonen'. Der entscheidende englisch-literarische Kanon des 17. Jahrhunderts des Verlorenen Paradieses (Paradise Lost) Buch 1 Verse 78-81 von John Milton (John Milton) von 1667 — der gefallene Engel neben Luzifer — und der entscheidende englisch-literarische Kanon des 20. Jahrhunderts des Romans Herr der Fliegen (Lord of the Flies) von William Golding (William Golding) von 1954.

asmodeus

Asmodäus

Asmodäus · Fürst der Wollust — Ehe-zerstörender Dämonenkönig

Asmodeus (Hebraeisch Ashmedai, Griechisch Asmodaios, Latein Asmodaeus) ist der grosse Daemon der Lust, der Ehezerstoerung und des Zorns der juedischen Apokryphen und der christlichen Tradition — der entscheidende Kanon, die entscheidende kanonische ikonografische Figur, abgeleitet vom persischen zoroastrischen Aeshma-daeva (Aeshma-daeva, 'Zorndaemon'). Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular des zoroastrischen Avesta (Avesta) Aeshma (Aeshma, 'Zorn') + daeva (daeva, 'boeser Gott'), und das hebraeische Ashmedai (Ashmedai) und das griechische Asmodaios sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist das Buch Tobit (Book of Tobit) Kapitel 3 Vers 8 von c. 200 v. Chr. juedischer Apokryphen — der entscheidende Kanon des Lustdaemons, der Sarahs (Sarah) sieben Maenner in ihrer Hochzeitsnacht toetete — und Kapitel 3 Vers 17, Kapitel 6 Verse 14-18 und Kapitel 8 Verse 1-3 — der entscheidende Kanon, in dem der Erzengel Raphael (Raphael) Tobias (Tobias) Fischleber und -herz auf Weihrauch verbrennen liess, und der Rauch Asmodeus vertrieb und Raphael ihn in Oberaegypten band. Das Testament Salomos (Testament of Solomon) Kapitel 5 von c. 1.-3. Jahrhundert n. Chr. — der entscheidende Kanon der Lust gegenueber Salomons Frau — und der Lemegeton (Lesser Key of Solomon, Ars Goetia) des c. 17. Jahrhunderts — der entscheidende Kanon als 32. Koenig der 72 Daemonen.

paimon

Paimon

Paimon · Neunter der 72 Geister Salomos — König der Künste und der Wissenschaft

Paimon (Latein Paimon, Englisch Paimon) ist der maechtige Koenig des 9. Ranges der 72 Daemonen in Buch 1 des Grimoires des 17. Jahrhunderts — der entscheidende Kanon — Der kleine Schluessel Salomos (Lemegeton Clavicula Salomonis) — Ars Goetia (Ars Goetia) — und befehligt 200 Legionen (Legionen) von Daemonen — die entscheidende kanonische ikonografische Figur. Aliase — Paimaim, Koenig Paimon (King Paimon), Koenig der Kamele, Koenig der Kuenste und Wissenschaften — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Paimon in Pseudomonarchia Daemonum (Pseudomonarchia Daemonum) von Johann Weyer (Johann Weyer) von 1563, und der entscheidende Kanon des Koenigs des 9. Ranges der 72 Daemonen in Buch 1 Ars Goetia (Ars Goetia) von Der kleine Schluessel Salomos (Lemegeton Clavicula Salomonis) des 17. Jahrhunderts. Der entscheidende Grimoire-Kanon von Paimon in The Magus (The Magus) von Francis Barrett (Francis Barrett) von 1801 in England, und der entscheidende Kunstkanon der Paimon-Ikonografie eines gekroenten Mannes auf einem Kamel im Dictionnaire Infernal (Dictionnaire Infernal) von Collin de Plancy (Collin de Plancy) von 1863, und der entscheidende Filmkanon des 21. Jahrhunderts von 'Hail Paimon' im Film Hereditary (Hereditary) (Regie Ari Aster (Ari Aster), A24), in den USA am 8. Juni 2018 veroeffentlicht.

astaroth

Astaroth

Astaroth · 29. der 72 Geister Salomos — Großherzog

Astaroth (Latein Astaroth, Englisch Astaroth) ist der Daemon des Grossherzog-Ranges, 29. der 72 Daemonen in Buch 1 Ars Goetia (Ars Goetia) des Grimoires des 17. Jahrhunderts — der entscheidende Kanon — Der kleine Schluessel Salomos (Lemegeton Clavicula Salomonis) — und befehligt 40 Legionen (Legionen) von Daemonen — die entscheidende kanonische ikonografische Figur. Der etymologische Ursprung ist das entscheidende kanonische Vokabular der mesopotamischen Goettin der Fruchtbarkeit, Liebe und des Krieges Ishtar (Ishtar, Akkadisch) von c. 2000 v. Chr. → phoenizisch und kanaanitisch Astarte (Astarte) → die fremde Goettin Ashtoreth (Ashtoreth) des Alten Testaments → der maennliche Herzog-Daemon der Grimoires des 16.-17. Jahrhunderts. Aliase — Ashtoreth (Ashtoreth), Astarte (Astarte), Ishtar (Ishtar), Herzog der freien Wissenschaften — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Astaroth in Pseudomonarchia Daemonum (Pseudomonarchia Daemonum) von Johann Weyer (Johann Weyer) von 1563, und der entscheidende Kanon des 29. Ranges Grossherzog der 72 Daemonen in Buch 1 Ars Goetia von Der kleine Schluessel Salomos (Lemegeton Clavicula Salomonis) des 17. Jahrhunderts. Der entscheidende Kunstkanon des 19. Jahrhunderts der Astaroth-Ikonografie auf dem boesen Drachen im Dictionnaire Infernal (Dictionnaire Infernal) von Collin de Plancy von 1818, und der entscheidende globale Spielekanon des 21. Jahrhunderts von Astaroth (in der Gestalt eines Golems, der eine riesige Axt fuehrt) in der Soulcalibur (Soul Edge/Soulcalibur) Serie vom japanischen Namco (Namco) ab 1995.

sandalphon

Sandalphon

Sandalphon · Engel des Gebets — Träger menschlicher Gebete vor Gott

Sandalphon (Hebraeisch Sandalphon, Griechisch Sandalphōn) ist der hoechstrangige Engel, der mit Metatron gepaart ist in der juedischen Kabbala-Tradition — der entscheidende Kanon — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des 'Engels des Gebets (angel of prayer)', der menschliche Gebete empfaengt und sie zu Kraenzen (Kranz) flicht, um sie Gott darzubringen. Die Etymologie leitet sich vom griechischen synadelphos — 'Mitbruder (co-brother)' — ab, das entscheidende kanonische Vokabular, das Metatrons Zwillingsbruder bedeutet. Aliase — Sanadalphon, Engel von Malkuth, Engel des Gebets, Engel der Musik und Fuss des Lebensbaums — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon des Babylonischen Talmud Hagigah 13b des 4.-6. Jahrhunderts, in dem Sandalphon eine Hoehe von 500 Jahren ueber den anderen Engeln steht, und der entscheidende Kanon von Sandalphon in 3 Henoch (3 Enoch, Sefer Hekhalot) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr. Der entscheidende Kanon des Engels von Malkuth (Malkuth, Koenigreich) des Kabbala-Lebensbaums (Sephirot) im Zohar (Zohar) von Moses de Leon der 1280er Jahre, und der entscheidende englisch- und deutsch-literarische Kanon des 19. Jahrhunderts von Heinrich Heines (Heinrich Heine) Gedicht Sandalphon von 1851 und Henry Wadsworth Longfellows (Henry Wadsworth Longfellow) Gedicht Sandalphon (Sandalphon) von 1858.

isis

Isis

Isis · Ägyptische Göttin der Magie und Mutterschaft — Göttin der zehntausend Namen

Isis (Aegyptisch Iset oder Aset, Griechisch Isis, Latein Isis) ist die Goettin der Magie, Heilung, Mutterschaft und Koenigtums der altaegyptischen Mythologie — der entscheidende Kanon, die Tochter von Geb (Geb) und Nut (Nut) der Heliopolitanischen Neunheit (Ennead), die Schwester und Frau von Osiris (Osiris) und die Mutter von Horus (Horus) — die entscheidende kanonische ikonografische Figur. Die Etymologie des aegyptischen Iset (Aset) ist 'Thron (throne)' — der entscheidende Kanon als Personifikation des Throns — und die Aliase Aset (Aset), Auset (Auset), Weret-hekau (Weret-hekau, 'Grosse Zauberin'), Mut-netjeret (Mut-netjeret, 'Mutter Gottes') und Anima Versatilis (Anima Versatilis, 'Goettin der zehntausend Namen') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon der Pyramidentexte (Pyramid Texts) von Unas (Unas) des Alten Reiches 5. Dynastie von c. 2400-2300 v. Chr. und der entscheidende Kanon von 'Isis und der geheime Name des Ra (Isis and the Secret Name of Ra)' des Turiner Papyrus (Turin Papyrus) des Neuen Reiches von c. 1250 v. Chr. Die De Iside et Osiride (De Iside et Osiride) von Plutarch (Plutarchos) von c. 100 n. Chr. des c. 1. Jahrhunderts n. Chr. und der entscheidende Kanon der 'Goettin der zehntausend Namen' in Buch 11 der Metamorphosen (Metamorphoses) von Apuleius (Apuleius) von c. 170 n. Chr.

horus

Horus

Horus · Ägyptischer Gott des Himmels und Königtums — Falkenäugiger Wiederhersteller der Gerechtigkeit

Horus (Aegyptisch Ḥr Hor, Griechisch Hōros) ist der Gott des Himmels, des Koenigtums und der Gerechtigkeit der altaegyptischen Mythologie — der entscheidende Kanon, der Sohn von Osiris (Osiris) und Isis (Isis) — die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die nach einem 80-jaehrigen Thronkampf mit seinem Onkel Seth (Seth) der rechtmaessige Koenig Aegyptens wurde. Die Etymologie des aegyptischen Ḥr ist das entscheidende kanonische Vokabular von 'der Hohe' oder 'der Ferne', und die Aliase Heru (Heru), Hor (Hor), Hor-sa-Iset (Hor-sa-Iset, 'Horus Sohn der Isis'), Hor-wer (Hor-wer, 'Horus der Grosse'), Hor-akhti (Hor-akhti, 'Horus der zwei Horizonte') und Harpokrates (Harpokrates, 'Horus das Kind') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon der Pyramidentexte (Pyramid Texts) von Unas (Unas) des Alten Reiches 5. Dynastie von c. 2400-2300 v. Chr. und der entscheidende Kanon des 80-jaehrigen Kampfes der 'Streitigkeiten von Horus und Seth (Contendings of Horus and Seth)' des Chester Beatty Papyrus I (Chester Beatty Papyrus I) der Neuen Reich 20. Dynastie Periode von Ramses V von c. 1250 v. Chr. Das De Iside et Osiride (De Iside et Osiride) Kapitel 12-20 und 54-58 von Plutarch (Plutarchos) von c. 100 n. Chr. des griechischen 1. Jahrhunderts n. Chr. — der entscheidende griechisch-lateinische Kanon.

⚔️Rüstung(24)
⚔️Waffen(27)
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Vampir

Vampire · Der Blutsauger — Aristokrat der Nacht, unsterblich vom Blut der Lebenden

Der Vampir (englisch Vampire, slawisch Upir/Vampir) ist der Untote, der tot ist und doch nicht gestorben ist, der die Unsterblichkeit durch das Trinken des Blutes der Lebenden aufrechterhaelt, mit blasser Haut, Reisszaehnen und verfuehrerischem Charisma, der sich in Fledermaus, Nebel oder Wolf verwandelt — die kanonische ikonografische Figur, die in der slawisch-osteuropaeischen Folklore entstand und in der englischen Literatur des neunzehnten Jahrhunderts vollendet wurde. Die Etymologie leitet sich vom slawischen Upir (Ost-Slawisch) und Vapir (Suedslawisch) ab, und der erste englische Gebrauch von Vampire erscheint im London Journal Reisemagazin von 1734. Der ikonografische Ursprung ist die Tradition der wiederauferstandenen Leiche in der slawischen Folklore und die Osteuropaeische Vampirpanik des achtzehnten Jahrhunderts (1725-1755 im habsburgisch besetzten Serbien und Ungarn), von der die entscheidenden Faelle die Affaere Petar Blagojevic von 1725 in Kisilova, Serbien, und die Affaere Arnold Paole von 1726-1732 in Medvegja, Serbien, sind — das Visum et Repertum, der offizielle lateinische Bericht von 1732 des oesterreichisch-habsburgischen Militaerchirurgen Johann Flueckinger, ist der entscheidende Textkanon, der den Vampir als offizielles Thema in die europaeische Akademie eintrug. Der Vampyr von John William Polidori (1795-1821), veroeffentlicht am 1. April 1819 im britischen New Monthly Magazine — geschrieben in der Villa Diodati in der Schweiz im Jahr 1816 auf Vorschlag von Lord Byron zusammen mit Mary Shelley (Frankenstein) — ist der Ursprung des englisch-literarischen Vampir-Kanons, und Bram Stokers (1847-1912) Dracula, am 26. Mai 1897 in Grossbritannien veroeffentlicht, vollendete den entscheidenden Kanon der eleganten, aristokratischen modernen Vampir-Ikonografie.

dullahan

Dullahan

Dullahan · Der kopflose Reiter — Irlands todbringender Bote

Der Dullahan (irisch Dullahan, englisch Dullahan) ist der kopflose Reiter auf einem schwarzen Pferd, der seinen eigenen abgetrennten Kopf in einer Hand haelt, die kanonische ikonografische Figur des todsammelnden Geistes und des Vollstreckers des Schicksals der irisch-keltischen Tradition. Die Etymologie leitet sich vom irischen dulachan oder dubhlachan ab — beide Begriffe sind als 'Bote der Dunkelheit' oder 'kopfloser einer' glossiert — ein Ueberbleibsel des Menschenopferglaubens des vorchristlichen keltischen Irland. Der entscheidende wissenschaftliche Kanon ist Thomas Crofton Crokers Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland von 1825, das die kanonische visuelle Figur des kopflosen Reiters mit lichtaussendendem abgetrennten Kopf etablierte, und Lady Wildes Ancient Legends, Mystic Charms, and Superstitions of Ireland von 1887 (Mutter von Oscar Wilde, 1821-1896), das das kanonische Verhaltensmuster des Dullahan festsetzte (das Rufen des Namens einer Person verursacht ihren Tod; Peitsche aus einer menschlichen Wirbelsaeule; Tueren oeffnen sich von selbst entlang des Weges; Angst vor Gold). Washington Irvings Novemberkurzgeschichte The Legend of Sleepy Hollow von 1820 — in der ein hessisch-soeldner kopfloser Reiter Sleepy Hollow im New Yorker Hudson Valley heimsucht — setzte die Dullahan-Ikonografie entscheidend in der angloamerikanischen Literatur fest, und Tim Burtons Film Sleepy Hollow von 1999 (mit Johnny Depp und Christopher Walken als kopfloser Reiter) vollendete den modernen kinematografischen Kanon.

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Skelettkrieger

Skeleton Warrior · Untoter Soldat — Ein aus dem Tod erhobener, untoter Krieger

Der Skelett-Krieger (englisch Skeleton Warrior, lateinisch Sceletus Bellator) ist der kriegerartige Untote, der aus den Knochen der Toten besteht, durch Magie, Fluch oder schwarze Zauberei beschworen oder wiederbelebt, der mit Schwert, Speer, Schild und Ruestung kaempft, der reines Knochengeruest ohne Fleisch oder Seele besitzt — die entscheidende kanonische ikonografische Untoten-Figur der modernen westlichen Fantasy. Das englische skeleton leitet sich vom Griechischen skeleton ('vertrockneter Leichnam') ueber das Lateinische sceleton ab und setzte sich im sechzehnten Jahrhundert im Englischen fest, und wird als instrumentelles Wesen ohne urspruengliche Persoenlichkeit oder Willen dargestellt, das nur den Befehlen des Nekromanten (Necromancer) treu gehorcht. Der mythische Archetyp ist die Spartoi ('die Gesaeten') des Kadmos in der altgriechischen Mythologie — bewaffnete Krieger, die aus dem Boden wuchsen, als Kadmos auf Anweisung der Goettin Athena die Zaehne eines Drachens, den er getoetet hatte, ausgesaet hatte. Der entscheidende moderne Kanon ist die beruehmte Szene in der britischen Veroeffentlichung des Films Jason and the Argonauts vom 19. Juli 1963 unter der Regie von Don Chaffey (1917-1990) — die viereinhalbminuetige Szene von sieben Skelett-Kriegern in Stop-Motion-Animation des britischen Spezialeffekt-Meisters des Kinos Ray Harryhausen (1920-2013), die mit dem griechischen Helden Jason ein Schwertduell ausfechten — der entscheidende Kanon der modernen Skelett-Krieger-Ikonografie. Das Skelett-Monster des tabletop-RPG Dungeons & Dragons (D&D) von 1974 von Gary Gygax (1938-2008), im Monster Manual von 1977, etablierte den Kanon des modernen Fantasy-RPG.

ghost

Gespenst

Ghost · Der wandernde Geist — Eine Seele, durch Anhaftung und unvollendete Geschichte an die Welt gebunden

Der Geist (englisch Ghost, lateinisch Spectrum) ist die Seele des Toten, die aufgrund anhaltender Anhaftung, Groll oder ungeloester Umstaende nicht in die Anderswelt gehen kann und in dieser Welt verbleibt, die kanonische ikonografische Figur des universalen weltweiten Glaubens an das Jenseits: transparent oder durchscheinend in Gestalt, an einen bestimmten Ort gebunden (Spukhaeuser, alte Haeuser), und manifestiert durch den Poltergeist (deutsch fuer 'laermender Geist'), kalten Hauch, Erscheinung, Klang und Weinen. Das englische ghost leitet sich vom Altenglischen gaast (Seele, Geist) ab, und der ikonografische Ursprung reicht von der mesopotamischen Gidim, der aegyptischen Akh, der griechischen Psyche und dem Eidolon, dem roemischen Lar (Schutzgeist) und Lemur — universell aus dem Glauben an die Jenseits-Seele jeder Zivilisation. Der entscheidende westliche Textkanon ist Brief 27 von Buch 7 der Epistulae von Plinius dem Juengeren (61-113 n. Chr.) aus dem spaeten ersten Jahrhundert n. Chr. — in dem der griechische Philosoph Athenodorus (74 v. Chr. - 7 n. Chr.) in einem athenischen Spukhaus den Geist eines alten Mannes trifft, der Ketten klirren laesst, und dessen Begraebnisstaette ausgraebt, um ihm jenseitige Ruhe zu gewaehren — der entscheidende westliche Kanon der ersten Spukhaus-Geistergeschichte. Der Geist von Hamlets Vater in William Shakespeares (1564-1616) Tragoedie Hamlet (1599-1601) etablierte den englisch-literarischen Geisterkanon, und der Marley und drei Geister von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Charles Dickens' (1812-1870) Novelle Eine Weihnachtsgeschichte (am 19. Dezember 1843 veroeffentlicht) sind das entscheidende Werk des viktorianischen Geisterkanons.

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Wiedergänger

Revenant · Der rachsüchtige Zurückgekehrte — Eine für einen Zweck dem Grab entstiegene Leiche

Der Revenant (englisch revenant, vom Lateinischen revenans, 'der Zurueckkehrende') ist eine Leiche, die aus eigenem Antrieb aus ihrem Grab erhoben hat, getrieben von intensiver Rache oder unerledigtem Vorsatz, die mittelalterliche europaeische ikonografische Figur eines selbstbewussten Untoten, der ein eigenes Ich und einen einzigen Zweck behaelt. Die Etymologie liegt im lateinischen revenans, dem Praesenspartizip des Verbs revenire ('zurueckkehren'), das in lateinischen Chroniken des elften und zwoelften Jahrhunderts zum kanonischen Begriff fuer die Leiche wurde, die aus dem Grab zurueckkehrt, um das Dorf zu quaelen. Die entscheidende Textquelle ist die Historia Rerum Anglicarum (Geschichte der englischen Angelegenheiten) des englischen Chronisten William of Newburgh (ca. 1136-1198) aus dem zwoelften Jahrhundert, dessen Buch V Kapitel 22-24 detaillierte Faelle von Revenants in Buckinghamshire, Berwick und Anant in Nordengland aufzeichnen und so den entscheidenden mittelalterlichen europaeischen Kanon etablieren. Zeitgenoessische Werke wie Walter Maps De Nugis Curialium (Beilaeufige Bemerkungen von Hoeflingen, ca. 1180) und die Gestalt Glam in der Grettis Saga (dreizehntes bis vierzehntes Jahrhundert) bilden den nord-europaeischen Revenant-Kanon. Gary Gygax' erste Ausgabe des Dungeons & Dragons Monster Manual (1977) systematisierte den Revenant als selbstbewussten Untoten, der von einem einzigen Racheobjekt besessen ist, und Alejandro Gonzalez Inarritus Film The Revenant von 2015 (mit Leonardo DiCaprio, Gewinner des Oscars fuer die beste Regie) etablierte den filmischen Kanon der Figur im einundzwanzigsten Jahrhundert.

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Wicht

Wight · Der Hügelgrab-Tote — Ein verfluchter Leichnam, der den Schatz des Grabes hütet

Der Wight (englisch Wight, die hugelbewohnende Variante ist der Barrow-wight) ist der Friedhofs-Untote, in dem ein in einem Hugelgrab oder Grabhugel bestatteter Leichnam aus Besessenheit von Schaetzen und Fluch auferstanden ist, und die kanonische ikonografische Figur des selbstbewussten Leichenform-Untoten, im Gegensatz zum koerperlosen Wraith. Die Etymologie liegt im altenglischen wiht ('Wesen, Geschoepf'), und die allgemeine 'Wesen'-Bedeutung, die im altenglischen Epos Beowulf des achten Jahrhunderts erscheint, wurde spaeter als die Friedhofs-Untote-Bedeutung spezifiziert. Der ikonografische Ursprung ist der Draugr ('wandelnde Leiche') und Haugbui ('Hugelbewohner') der islaendischen Familiensagas des dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts, und der entscheidende englisch-literarische Kanon ist der Barrow-wight, der in J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe: Die Gefaehrten (Allen & Unwin, Juli 1954), Buch Eins Kapitel 8 'Nebel auf den Huegelgraebern' erscheint, in dem Frodo und die Hobbits in den Hugelgraebern oestlich des Alten Waldes von einem Barrow-wight gefangen genommen werden und mit Grabbeigaben bestattet werden sollen, aber durch Tom Bombadils Lied gerettet werden. Die erste Ausgabe von Gary Gygax' AD&D Monster Manual vom Januar 1977 fuegte den Wight als den Untoten-Kanon moderner Fantasy-Rollenspiele hinzu, mit der Energie-Drain-Faehigkeit, durch die der Erschlagene ein neuer Wight wird.

gremlin

Gremlin

Gremlin · Der maschinenzerstörende Kobold — Ein Schelm des modernen technischen Zeitalters

Der Gremlin (englisch Gremlin) ist der kleine und schlaue Yokai des zwanzigsten Jahrhunderts, der heimlich Maschinen und Geraete beschaedigt, die kanonische ikonografische Figur der neuesten Form des Yokai, die aus der industriell-technologischen Zivilisation hervorgegangen ist. Die Etymologie ist unsicher, aber er entstand im Militaer-Slang der Piloten und Mechaniker der Royal Air Force (RAF) Grossbritanniens in den 1920er Jahren, erschien erstmals im April 1929 in der britischen Luftfahrtzeitschrift The Aeroplane im Druck und setzte sich waehrend der beiden Weltkriege als die unsichtbare Entitaet fest, die fuer die unerklaerlichen mechanischen Ausfaelle von RAF-Flugzeugen verantwortlich gemacht wurde. Die entscheidende Quelle ist das erste Kinderbuch des in Norwegen geborenen britischen RAF-Piloten Roald Dahl (1916-1990), The Gremlins, im April 1943 veroeffentlicht — Disneys erstes illustriertes Kinderbuch, mit Illustrationen von Walt Disney selbst und produziert von Disney — das den populaeren Kanon der Gremlin-Ikonografie etablierte. Die CBS-Twilight-Zone-Folge Nightmare at 20,000 Feet vom 11. Oktober 1963 mit William Shatner in der Hauptrolle, in der ein Gremlin auf dem Fluegel eines Verkehrsflugzeugs erscheint, etablierte den amerikanischen Fernsehkanon, und der Film Gremlins von Joe Dante vom 8. Juni 1984 (Drehbuch von Chris Columbus, produziert von Steven Spielberg) vollendete den entscheidenden populaeren Kanon der Gremlin-Ikonografie des einundzwanzigsten Jahrhunderts.