
Seraphim
Seraphim · Höchster der neun Engelchöre — Die Brennenden um Gott
Seraphim (Hebraeisch Səraphim, Singular Saraph) ist der hoechste Rang der 9 Engelhierarchien der juedisch-christlichen Angelologie — der entscheidende Kanon — die entscheidende kanonische ikonografische Figur der 'Brennenden', abgeleitet vom hebraeischen saraph mit der Bedeutung 'brennen'. Aliase — Brennende, feurige Engel, Wachen des Thrones und zusammen mit den Cherubim die zwei naechsten Raenge zu Gott — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon der Vision Jesajas in Jesaja (Isaiah) 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr., in der sechsfluegelige Wesen um Gottes Thron flogen und 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll (Holy holy holy Lord of Hosts)' riefen, und der entscheidende Kanon des ersten Ranges der 9-Rang-Engelhierarchie in Die himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 des Pseudo-Dionysius (Pseudo-Dionysius) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr. Der entscheidende Kanon der Summa Theologica (Summa Theologica) Teil I Frage 108 Artikel 5 des Thomas von Aquin (Thomas Aquinas) des 13. Jahrhunderts, und der entscheidende Kanon der sechsfluegeligen Seraph-Vision und der Stigmata (stigmata) des Franz von Assisi (St. Francis of Assisi) auf dem Berg La Verna am 14. September 1224.
Ursprung
Der etymologische Ursprung ist der entscheidende Ursprungskanon der 'Brennenden', abgeleitet vom hebraeischen 'saraph' mit der Bedeutung 'brennen', und der ikonografische Ursprung ist der entscheidende Ursprungskanon von Numeri (Numbers) 21:6-9 — 'Da sandte der Herr feurige Schlangen (seraphim) unter das Volk' — urspruenglich 'feurige Schlangen' bedeutend. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Jesaja (Isaiah) 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr. — 'In dem Jahr, als der Koenig Usia starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und sein Saum fuellte den Tempel. Seraphim standen ueber ihm; ein jeder hatte sechs Fluegel: mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Fuesse, und mit zweien flogen sie. Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll'. Der entscheidende Kanon der Reinigung in Vers 7, in dem einer der Seraphim eine gluehende Kohle mit der Zange vom Altar nahm und sie auf Jesajas Mund legte und sprach 'Siehe, hiermit hast du nun deine Lippen beruehrt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Suende versoehnt sei'. Der entscheidende theologische Kanon ist der entscheidende Kanon des ersten Ranges der 9-Rang-Engelhierarchie (1. Seraphim, 2. Cherubim, 3. Throne, 4. Herrschaften, 5. Tugenden, 6. Maechte, 7. Fuerstentuemer, 8. Erzengel, 9. Engel) in Die himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 des syrischen Pseudo-Dionysius Areopagita (Pseudo-Dionysius the Areopagite) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr.
Merkmale
- 6 Fluegel — mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien ihre Fuesse, mit zweien flogen sie
- Wesen reiner Flamme, nicht in menschlicher oder tierischer Gestalt
- Decken ihr Antlitz, da sie Gottes Herrlichkeit nicht direkt sehen koennen
- Singen unaufhoerlich 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth' (Sanctus, Trisagion)
- Hauptachse — erster Rang der 9-Rang-Engelhierarchie
- Zusammen mit den Cherubim die zwei naechsten Raenge zu Gott
Geschichten
Die Vision in Jesaja 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr. ist der entscheidende Ursprung, und der entscheidende Textkanon ist Numeri 21:6-9, Jesaja 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr., Pseudo-Dionysius Die himmlische Hierarchie Kapitel 7 von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr., Thomas von Aquin Summa Theologica Teil I Frage 108 Artikel 5 des 13. Jahrhunderts und die Seraph-Vision des Franz von Assisi auf dem Berg La Verna am 14. September 1224. Angerufen in Meditationen ueber Gottes Liebe, Reinigung und heilige Anbetung, und der entscheidende Kanon, in dem in der mystischen Tradition die Liebe der Seraphim mit einer heiligen Flamme verglichen wird, die die Seele reinigt. Ein theologisch tief von Thomas von Aquin u. a. behandeltes Thema, und der entscheidende liturgische Kanon, in dem das Sanctus der katholischen Messe — 'Heilig, heilig, heilig Gott, Herr aller Maechte und Gewalten' — aus dem Lied der Seraphim stammt. Der entscheidende Kanon, in dem das Trisagion der orthodoxen Kirche — 'Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher' — aus dem Lied der Seraphim stammt. Der entscheidende Kanon der 9-Rang-Engelhierarchie in Dante Alighieris (Dante Alighieri) Goettlicher Komoedie (Divina Commedia) Paradiso (Paradiso) Gesang 28 Verse 97-104 von c. 1320, und der entscheidende englisch-literarische Kanon des 17. Jahrhunderts der Seraphim in John Miltons (John Milton) Verlorenem Paradies (Paradise Lost) von 1667. Der entscheidende Kanon des 21. Jahrhunderts ist der entscheidende Fantasy-RPG-Kanon der Seraphim im 1977 USA TSR Monster Manual, und die Erwaehnung von Seraphim in der TV-Serie Supernatural von USA CW von 2008 bis 2020 ist der entscheidende globale Videokanon des 21. Jahrhunderts.
Schwäche
Die Schwaechen der Seraphim sind: (1) abstrakt und unpersoenlich — die entscheidende kanonische Schwaeche — Wesen reiner Flamme, nicht in menschlicher oder tierischer Gestalt, die selten in das menschliche Alltagsleben eingreifen; (2) Ueberwaeltigung durch Gottes Licht — die entscheidende kanonische Schwaeche — weil sie Gottes Licht am naechsten empfangen, werden, wenn Menschen sie direkt sehen, ihr Sehen und ihre Seelen ueberwaeltigt; (3) Bedecken des Antlitzes — Jesaja 6:2 — 'mit zweien deckten sie ihr Antlitz' — sie koennen Gottes Herrlichkeit nicht direkt sehen und bedecken daher ihr Antlitz; (4) Bindung der Hierarchie — Pseudo-Dionysius Die himmlische Hierarchie Kapitel 7 — gefangen im ersten Rang der 9-Rang-Engelhierarchie; (5) Bindung des Liedes — endlos 'Heilig, heilig, heilig' singend; (6) Bindung an Gottes Thron — kreisen nur um Gottes Thron; (7) Bindung des heiligen Bereichs — Himmel; (8) Bindung des Feuers — reine Flamme. Das entscheidende kanonische Finale ist der entscheidende mythologische Kanon, in dem sie als abstrakte und unpersoenliche Wesen nicht in das menschliche Alltagsleben eingreifen und daher ewig um Gottes Thron 'Heilig, heilig, heilig' singen.
Kulturelle Bedeutung
Seraphim ist die kanonische ikonografische Figur des entscheidenden juedisch-christlichen Kanons, die Numeri 21:6-9, Jesaja 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr., Pseudo-Dionysius Die himmlische Hierarchie Kapitel 7 von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr., Thomas von Aquin Summa Theologica Teil I Frage 108 Artikel 5 des 13. Jahrhunderts, die La-Verna-Vision des Franz von Assisi vom 14. September 1224, Dantes Goettliche Komoedie Paradiso Gesang 28 von c. 1320, John Miltons Verlorenes Paradies von 1667, das 1977 TSR D&D Monster Manual und 2008-2020 CW Supernatural durchquert. Der etymologische Ursprung ist der entscheidende Kanon der 'Brennenden', abgeleitet vom hebraeischen 'saraph' mit der Bedeutung 'brennen', und der ikonografische Ursprung ist der entscheidende Ursprungskanon der 'feurigen Schlangen (seraphim)' in Numeri 21:6-9, der sich in Jesaja 6:1-7 von c. 8. Jahrhundert v. Chr. als sechsfluegelige Wesen etablierte, die um Gottes Thron flogen und 'Heilig, heilig, heilig' riefen. Der entscheidende theologische Kanon ist der entscheidende Kanon des ersten Ranges der 9-Rang-Engelhierarchie (1. Seraphim, 2. Cherubim, 3. Throne, 4. Herrschaften, 5. Tugenden, 6. Maechte, 7. Fuerstentuemer, 8. Erzengel, 9. Engel) in Die himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 des syrischen Pseudo-Dionysius Areopagita von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr., akzeptiert als Kern der orthodoxen Angelologie in katholischen, orthodoxen und den meisten protestantischen Traditionen. Der entscheidende theologische Kanon der Seraphim als 'Flamme der Liebe (amor)', die Gott am naechsten sind, in der Summa Theologica (Summa Theologica) Teil I Frage 108 Artikel 5 des Thomas von Aquin (Thomas Aquinas, 1225-1274) des 13. Jahrhunderts, und der entscheidende Kanon der sechsfluegeligen Seraph-Vision und der fuenf Wunden des Kreuzes (Stigmata) des Franz von Assisi (St. Francis of Assisi, c. 1181 - 3. Oktober 1226) auf dem Berg La Verna in der Toskana, Italien am 14. September 1224. Der entscheidende Kanon des 14. Jahrhunderts ist der entscheidende Kanon der 9-Rang-Engelhierarchie in Dante Alighieris (Dante Alighieri, 1265-1321) Goettlicher Komoedie (Divina Commedia) Paradiso (Paradiso) Gesang 28 Verse 97-104 von c. 1320, und der entscheidende Kanon des 21. Jahrhunderts ist die Erwaehnung von Seraphim in der TV-Serie Supernatural (Supernatural) von USA CW von 2005 bis 2020 — der entscheidende globale Videokanon des 21. Jahrhunderts.
In der Popkultur
Numeri 21:6-9 feurige Schlangen (seraphim) — entscheidender Ursprungs-KanonJesaja 6:1-7 sechsfluegelige Seraphim (c. 8. Jahrhundert v. Chr.) — entscheidender Ursprungs-Kanon1 Henoch 61:10 und 71:7 (c. 2. Jahrhundert v. Chr.) — entscheidender apokrypher KanonPseudo-Dionysius Die himmlische Hierarchie Kapitel 7 erster Rang der 9-Rang-Engelhierarchie (c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr.) — entscheidender theologischer KanonThomas von Aquin Summa Theologica Teil I Frage 108 Artikel 5 (13. Jahrhundert) — entscheidender scholastisch-theologischer KanonFranz von Assisi La-Verna Seraph-Vision und Stigmata (1224) — entscheidender katholischer KanonDante Goettliche Komoedie Paradiso Gesang 28 Verse 97-104 (c. 1320) — entscheidender literarischer Kanon des 14. JahrhundertsJohn Milton Verlorenes Paradies (1667) — entscheidender englisch-literarischer Kanon des 17. JahrhundertsTSR D&D Monster Manual Seraphim (1977) — entscheidender Fantasy-RPG-KanonCW TV-Serie Supernatural Seraphim (2008-2020) — entscheidender TV-Kanon des 21. Jahrhunderts