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Lederrüstung

Leichte Rüstung aus gehärtetem Tierleder

Lederruestung ist der Zweig der leichten Ruestung, der gemacht ist, indem die Haut eines Tieres an einem Sitz gehaertet wird, und unter ihr ist die europaeische Cuir bouilli, 'gekochtes Leder,' am bekanntesten. Trotz des Namens wurde Cuir bouilli nicht durch eigentliches Kochen gemacht, sondern indem die Haut in warmes Wasser von etwa siebzig bis achtzig Grad Celsius oder in Wachs oder Oel gelegt wurde, sodass die Haut an demselben Sitz hart wurde und doch ihren Faserverlauf und einen Teil ihrer Weichheit behielt. Auf diese Weise gehaertet, gewann Leder an einem Sitz eine Haerte nahe der des Holzes und blieb dabei viel leichter und stiller als Kettenhemd und Platte, und so passte es zum Sitz des Spaehens, des Hinterhalts und eines leichten Marsches. Die Gestalt, die in Filmen und Spielen oft gezeichnet wird, eines Mannes, der von Kopf bis Knie in eine Garnitur Leder gehuellt ist, ist eher aufgeblaeht im Vergleich zum Sitz in wahrer Geschichte. Der gewoehnlichste Sitz der Lederruestung war als Teil einer grossen Garnitur, der Couter und der Poleyn ueber dem Kettenhemd an Ellbogen und Knie, die kleinen Schuppen der Mongolen und der Japaner, der Jack of plates mit kleinen Eisenplatten auf Leder genietet, und eine einzige Garnitur Leder, die einen Mann von Kopf bis Knie an einem Sitz deckt, war selten.

Ursprung

Das Machen von Ruestung aus Leder durch die Menschenhand war nicht an eine Zivilisation an einem Sitz gebunden und wuchs in verschiedenen Zweigen an verschiedenen Sitzen auf. Im bronzezeitlichen und eisenzeitlichen Griechenland war das Linothorax, gehaerteter Leinen, am gleichen Sitz das gewoehnlichere, und eine einzige Garnitur Leder hielt ihren Platz an einem kleinen Sitz. Im spaeten 13. Jahrhundert Europas fasste das Cuir bouilli im Ernst Wurzel, und im spaeten 14. Jahrhundert in den Canterbury Tales Geoffrey Chaucers Englands, im Sir Thopas, ist die Wendung 'jakke of fyn cuir bouilly' deutlich festgehalten. Im Mongolenreich Zentralasiens und in den nomadischen Dynastien, die folgten, wurde eine einzige Garnitur Lamellar aus lackierten Lederschuppen, mit Schnueren geschnuert, das Zeichen eines Sitzes, und die kleinen Schuppen (kozane) der o-yoroi und tosei gusoku Japans gaben ebenfalls lackiertem Leder einen grossen Platz. Die Plains-Indianer Nordamerikas und einige sibirische Voelker gebrauchten ebenfalls Bueffel- und Hirschhaeute, an einem Sitz gehaertet, als Ruestung.

Merkmale

  • Cuir bouilli, bei dem die Haut in warmes Wasser, Wachs oder Oel gelegt und gehaertet wurde
  • Eine leichte einzige Garnitur, an einem Sitz bei etwa fuenf bis acht Kilogramm gehalten
  • Ein leises Korn ohne den Klang von Metall, passend zum Spaehen und Hinterhalt
  • Ein niedriger Preis und leichte Ausbesserung, nur ein paar Teile dessen des Kettenhemds und der Platte
  • Oft als Teil einer grossen Garnitur gelegt, der Ellbogen- und Kniegarnitur und kleinen Schuppen
  • Ein Zeichen, nicht an eine Zivilisation gebunden, der Mongolen, der Japaner und der Plains-Indianer

Geschichten

Lederruestung arbeitete an einem Sitz an zwei verschiedenen Plaetzen durch ihre Leichtigkeit und Stille. Der erste war der Sitz eines Fussmannes, den eine grosse einzige Garnitur nicht erreichte, und der Spaeher, der leichte Fuss, der Dieb und der Jaeger trugen am gleichen Sitz einen Ledermantel und eine Lederhaube und beobachteten einen einzelnen Punkt des Feindes im Berg und im Wald. Der zweite war als Teil einer grossen einzigen Garnitur, in der der Ritter Europas des 13. und 14. Jahrhunderts einen Couter (Ellbogenwehr) und einen Poleyn (Kniewehr) aus Cuir bouilli ueber das Kettenhemd legte, und in England und Burgund desselben Zeitalters wurde der Jack of plates, mit kleinen Eisenplatten auf Leder genietet, zum Zeichen einer einzigen Garnitur des Fussvolks. Ein weiterer Sitz war das Turnier und die Jagd: um das Jahr 1500, in der Zeit Maximilians I., wurde eine einzige Garnitur Cuir-bouilli-Turnierruestung, leicht und doch gut beim Schutz eines Mannes, zum Sitz der Zeremonie erhoben. Im Osten trug der mongolische Reiter eine einzige Garnitur Lamellar aus Lederschuppen und schoss einen Bogen, der die volle Reichweite an einem Sitz nutzte, und der japanische Samurai setzte lackierte Leder-Kozane zusammen an einem Ort einer o-yoroi.

Schwäche

Die groesste Schwaeche der Lederruestung lag darin, dass gehaertetes Leder an demselben Sitz die Haerte von Kettenhemd oder Stahl nicht erreichen konnte. Dieselbe einzige Garnitur hielt gut genug gegen einen einzelnen schnellen Schnitt, doch gegen einen langgezogenen Hieb eines Schwertes oder den Schlag einer schweren Axt spaltete sie an demselben Sitz leicht, und gegen einen ahlspitzigen Stich, der genau an einem Punkt gefuehrt wurde, wurde sie gerade durchstoßen. Leder war ueberdies schwach gegen Wasser an einem Sitz, und eine Garnitur, die im Regen gefangen wurde, wurde wieder weich und verlor ihre Haerte, und an demselben Sitz frassen Schimmel und Wurm leicht in ein Stueck. Vor allem rissen dieselbe einzige Garnitur, als sie unter einer starken Sonne trocknete, und im Sommer verfaulte das Innere derselben Ruestung an einem Sitz oft mit Schweiss. So war eine einzige Garnitur Leder, die einen Mann von Kopf bis Fuss an einem Sitz deckte, selten, und von Anfang an blieb dieselbe einzige Garnitur oft am Hilfssitz, unter Kettenhemd und gepolsterter Ruestung gelegt oder als Wehr an einem Ort gesetzt.

Kulturelle Bedeutung

Lederruestung ist ein Zeichen, nicht an eine Zivilisation gebunden, und steht an einem der fruehesten Sitze, an denen die Menschenhand Schutz fuer ihren eigenen Sitz aus der Haut eines Tieres zog. Die Gestalt, in der das Cuir bouilli des spaeten 13. Jahrhunderts Europas Teil des Harnisches des Ritters an einem Sitz wurde, ist im Sir Thopas Geoffrey Chaucers des spaeten 14. Jahrhunderts Englands, in der Zeile 'jakke of fyn cuir bouilly,' deutlich festgehalten, und die illuminierten Handschriften und die Grabskulptur desselben Zeitalters meisseln ebenfalls dieselben Wehren ausfuehrlich. Im Mongolenreich an einem Sitz wurde ein Lamellar aus lackiertem Leder das klarste visuelle Zeichen jenes Sitzes, und das Heer Dschingis Khans hinterliess sein Zeichen als das Zeichen eines Sitzes, das von Osten nach Westen reichte. Die kleinen Schuppen (kozane) der japanischen o-yoroi sind ein seltener Sitz, an dem lackiertes Leder einen grossen Platz an einem Sitz nahm, und im Kunsthistorischen Museum in Wien, im Tokyo National Museum und in den Royal Armouries in Leeds, England, werden wirkliche Lederruestungen des 13. bis 17. Jahrhunderts bewahrt und tragen den Sitz desselben Stueckes bis heute. Die Gestalt eines Mannes, der von Kopf bis Knie in eine Garnitur Leder gehuellt ist, ist jedoch durch das Historiendrama und die Fantasieliteratur des 19. Jahrhunderts und spaeter an einem Sitz aufgeblaeht, und im Sitz wahrer Geschichte stand eine Garnitur Leder oefter gepaart mit Kettenhemd und kleinen Eisenplatten.

In der Popkultur

Lederruestung ist das vertrauteste Zeichen in Filmen, Historiendramen und Spielen als das Zeichen des Diebes, des Schurken, des Bogenschuetzen und des Spaehers. Die Hobbits und Legolas in der Herr-der-Ringe-Reihe (2001-2003), die gleichen in der Hobbit-Reihe (2012-2014) und der Sitz der Wildlinge und Schurken in Game of Thrones (2011-2019) tragen dieselbe einzige Garnitur als visuelles Zeichen eines Sitzes. Die BBC-Historiendramen Merlin und Robin Hood und jeder Robin-Hood-Film setzen dieselbe einzige Garnitur, und die Aktions-Rollenspiele The Elder Scrolls V: Skyrim, The Witcher 3: Wild Hunt, die Assassin's-Creed-Reihe und die Dark-Souls-Reihe setzen dieselbe einzige Garnitur als die Anfangsruestung des Spielers. Dieselben Werke zeichnen die Lederruestung jedoch ueppiger als der wahre historische Sitz, und truebten so die Wahrheit, dass die einzige Garnitur Leder oefter am Hilfssitz blieb. Im Museum zeigen das Kunsthistorische Museum in Wien, das Tokyo National Museum und die Royal Armouries in Leeds, England, am klarsten den wahren Sitz desselben Stueckes in den wirklichen Stuecken, die sie halten.

Trivia

  • Cuir bouilli ist Franzoesisch fuer 'gekochtes Leder,' wurde aber nicht durch eigentliches Kochen gemacht; die Haut wurde in warmes Wasser von etwa siebzig bis achtzig Grad Celsius oder in Wachs oder Oel gelegt. Sie in kochendes Wasser zu legen wuerde im Gegenteil das Leder verdorben haben, und so steht der Name selbst an einer leichten Luecke zu seiner woertlichen Bedeutung.
  • Um das Jahr 1500, im Sir Thopas Geoffrey Chaucers Englands in seinen Canterbury Tales, ist die Wendung 'jakke of fyn cuir bouilly,' eine feine lederne Jacke, deutlich festgehalten, und steht als das klarste einzelne Stueck Beweis dafuer, dass Lederruestung ihren Platz als Teil des Harnisches des europaeischen Ritters jener Zeit nahm.
  • Die Gestalt, die in Filmen und Spielen oft gezeichnet wird, eines Mannes, der von Kopf bis Knie in eine Garnitur Leder gehuellt ist, ist aufgeblaehter als der Sitz wahrer Geschichte. Der gewoehnlichste Sitz der Lederruestung war als Teil einer grossen einzigen Garnitur, der Wehren ueber dem Kettenhemd, der kleinen Schuppen der Mongolen und der Japaner, und des Jack of plates mit kleinen Eisenplatten auf Leder genietet, und er blieb oft am Hilfssitz an einem Ort.