Katana
Das gebogene Schwert des japanischen Samurai
Das Katana ist das reprasentative einschneidige gebogene Schwert Japans, betrachtet als Sinnbild des Samurai-Standes und als Waffe, in der die Seele wohnt. Mit einer sanft gebogenen Klinge von etwa 60 bis 80 cm wird es durch eine eigentuemliche Schmiedung gefertigt, bei der Tamahagane, Jadestahl, wieder und wieder gefaltet und gehaemmert wird. Der Ruecken der Klinge, der Mune, ist weicher Stahl und die Schneide, der Ha, harter Stahl, sodass es Geschmeidigkeit und Schaerfe zugleich hat. Der Hamon, die Haertelinie, der durch das Yaki-ire entsteht, das verschiedene Teile mit aufgetragenem Lehm verschieden haertet, ist jeder Klinge eigen. Seine heutige Form fasste in der Muromachi-Zeit (1336 bis 1573) Fuss, und mit der Schneide nach oben im Guertel, dem Obi, getragen, ermoeglicht es den schnellen Zug, das Iai, der im Akt des Ziehens selbst schneidet.