LoreArc

판타지

27 Einträge mit dem Tag "판타지"

🐉Humanoide(24)
troll

Troll

Troll · Der regenerierende Riese — Eine wilde Rasse zäher Vitalität

Der Troll, aus dem altnordischen 'troll' (urgermanisch *trullaz, 'magisches Wesen, Ungeheuer'), ist ein Riese der nordischen Mythologie, der in Bergen, Hoehlen und unter Bruecken wohnt. Die ausfuehrlichste mittelalterliche Quelle ist Snorri Sturlusons Prosa-Edda, Gylfaginning Kapitel achtundvierzig (um 1220), und das 'Þrymskviða' der Lieder-Edda, erhalten in der Codex-Regius-Handschrift (GKS 2365 4to, um 1270, Árni-Magnússon-Institut, Reykjavik), in denen Trolle als grosse menschengestaltige jǫtnar oder boese Zauberer erscheinen. Der moderne Fantasy-Troll — 230 bis 300 Zentimeter gross, mit gruener oder gruengelber Haut, langen sehnigen Gliedmassen und dem Markenzeichen einer erstaunlichen Regeneration (abgeschnittene Teile wachsen sofort nach) — ist die direkte Erfindung des Wissenschaftsfantasie-Romans 'Three Hearts and Three Lions' von Poul Anderson (Doubleday, 1962), Kapitel acht, in dem der Held Holger Danske feststellt, dass sein Schwert gegen einen regenerierenden Troll voellig nutzlos ist. Gary Gygax uebernahm Andersons Troll fuer das D&D-Original-Boxset von 1974 und kodifizierte die Figur im AD&D Monster Manual von 1977. Im Monster Manual der fuenften Edition (2014) hat der Troll Herausforderungsgrad 5, 84 Lebenspunkte, RK 15, drei Angriffe pro Zug (ein Biss und zwei Krallen) und das Regenerationsmerkmal (10 Lebenspunkte zurueck am Anfang seines Zuges, ausser er hat im vorherigen Zug Feuer- oder Saeureschaden erlitten). Dieselbe Ikonografie laeuft durch die drei Trolle William, Bert und Tom in J.R.R. Tolkiens 'Der Hobbit' (1937), die Hoehlentrolle und Olog-hai von 'Der Herr der Ringe' (1954-55), die Troll-Stamm-Karten von 'Magic: The Gathering' (ab 1993), die Darkspear- und Amani-Trolle von Blizzards 'World of Warcraft' (ab 2004) und die freundliche Felsgeist-Neuinterpretation in Disneys 'Frozen' (2013).

lizardfolk

Echsenvolk

Lizardfolk · Das Echsenvolk — Kaltblütige Stammeskrieger des Sumpfes

Eidechsenvolk (Lizardfolk, urspruenglich 'Lizardman') ist eine reptilienhafte Humanoiden-Rasse mit beschuppter Haut, einem Echsenkopf und einem dicken Schwanz, eingefuehrt von Gary Gygax in 'Greyhawk: Supplement I to Dungeons & Dragons' (1972) und im AD&D Monster Manual (1977) als Sumpfstamm-Kriegerrasse kodifiziert; im Monster Manual der fuenften Edition (2014) wurde der Name in das geschlechtsneutrale 'Lizardfolk' geaendert. Sie sind 180 bis 210 Zentimeter gross, 120 bis 180 Kilogramm schwer und muskuloes gebaut, mit gruengrauen, oliv- oder petrolfarbenen Schuppen, einem Echsenkopf mit gelben Augen und Schlitzpupillen sowie einem dicken Schwanz von einem Meter und mehr fuer Gleichgewicht und Nahkampfschlaege. Sie leben in Suempfen, Feuchtgebieten und Mangrovenbecken in Staemmen von zweihundert bis vierhundert Mitgliedern unter einer Matriarchin oder Schamanin, schluepfen aus Eiern und sind wechselwarm — in kalten Klimazonen verlangsamen sie sich. Ihre Psychologie, am ausfuehrlichsten in 'Volo's Guide to Monsters' (2016) kodifiziert, ist die des 'kalten Pragmatikers': sie setzen Ueberleben, Nutzen und Ressourceneffizienz ueber Gefuehl, brechen ein Versprechen nie, legen es aber zugunsten ihrer Art aus. Dieselbe Linie ist im Eidechsenvolk-Heer von Warhammer Fantasy (Games Workshop, ab 1989) mit seiner Slann-, Saurus- und Skink-Hierarchie und in den Sleestak der NBC-Fernsehserie 'Land of the Lost' (1974-1976), die das AD&D-Design direkt beeinflusste, erkennbar.

goblin

Goblin

Goblin · Das listige kleine Volk — Räuber, die von Zahl und List leben

Der Goblin ist der verbreitetste 'kleine Pluender-Humanoid' der modernen englischsprachigen Fantasy, abstammend von den boshaften Kleinfeen der mittelalterlichen europaeischen Folklore und kodifiziert ueber drei Textebenen: die viktorianische Kinderliteratur in Christina Rossettis 'Goblin Market' (1862) und George MacDonalds 'The Princess and the Goblin' (Edinburgh, 1872), J.R.R. Tolkiens 'Der Hobbit' (1937), Kapitel vier bis sechs, die Goblins der Nebelberge, und das Original-Boxset von Dungeons & Dragons (1974) von Gary Gygax und Dave Arneson. Goblins sind neunzig bis hundertzwanzig Zentimeter gross, mit drahtigem Wuchs, ueberdimensionalen Ohren und Nasen, gelbgruener oder aschfarbener Haut, gelben Augen und scharfen Eckzaehnen. Sie leben in Stammeswarrens in Hoehlen, Ruinen und dunklen Waeldern und ernaehren sich von Fallen, Hinterhalten und Raubzuegen. Ihre Einzelkampfkraft ist niedrig — Herausforderungsgrad 1/4 (sieben Trefferpunkte, Ruestungsklasse fuenfzehn) im Monster Manual der fuenften D&D-Edition (2014) — aber Zahl, Schlaue und Improvisation machen sie zur dauerhaften Bedrohung. Ihre Gesinnung wurde im AD&D Monster Manual von 1977 als Neutral Boese festgelegt. Dieselbe Linie zeigt sich in den Greenskins von Warhammer Fantasy (ab 1983), den Gringotts-Goblins in J.K. Rowlings 'Harry Potter' (ab 1997), den Kezan-Goblins von Blizzards 'World of Warcraft' (ab 2004) und in den postkolonialen Lesarten von R.F. Kuangs 'Babel' (2022).

birdfolk

Vogelvolk

Birdfolk · Das Vogelvolk — Eine Berggipfelrasse, die die Himmel durchfliegt

Voegelvolk (Birdfolk) ist eine aviforme humanoide Rasse mit Federn, Fluegeln und Schnabel. Das mythische Substrat reicht durch vier antike Traditionen: den falkenkoepfigen Gott Horus des Alten Aegypten (belegt seit der Narmer-Palette aus dem einunddreissigsten Jahrhundert v. u. Z., heute im Aegyptischen Museum in Kairo), den Riesenvogel Garuḍa des vedischen Indien (Rigveda Mandala 10, um 1500-1200 v. u. Z., der Reittier Vishnus), den japanischen Tengu der Heian-Zeit (verzeichnet im 'Nihon Shoki' von 720 u. Z.) und die griechischen Harpyien aus Hesiods 'Theogonie' (um 720 v. u. Z.) und der 'Argonautika' des Apollonios von Rhodos (drittes Jahrhundert v. u. Z.). Die D&D-Standardisierung beginnt mit der Aarakocra-Rasse, die Gary Gygax im 'Dragon Magazine' Heft 109 (August 1986) fuer seine World-of-Greyhawk-Kampagne einfuehrte, kodifiziert in 'Forgotten Realms Adventures' (1989), 'Monstrous Compendium Volume 2' (1990), 'Forgotten Realms Campaign Setting' der dritten Edition (2000), 'Elemental Evil Player's Companion' der fuenften Edition (2015) und 'Mordenkainen Presents: Monsters of the Multiverse' (2022). Voegelvolk ist 150 bis 180 Zentimeter gross, wiegt 35 bis 50 Kilogramm, ist leicht und schlank gebaut und hat Fluegel von sechs bis sieben Metern Spannweite (Adler-, Falken-, Eulen- oder Papageivarianten), Klauenfuesse anstelle von Fuessen, einen Schnabel und die scharfe Adlersicht. Rassenmerkmale der fuenften Edition sind +2 Geschicklichkeit, +1 Weisheit, eine Fluggeschwindigkeit von 15 Metern und eine Klauen-Natuerliche Waffe (1W4). Ihre Stammesgesellschaften nisten auf hohen Berggipfeln ueber viertausend Metern in den Anden oder im Himalaya oder in wolkenge­tragenen Schwebestaedten, und die Ikonografie reicht bis zu den Himmelstaemmen von Skypiea in Eiichiro Odas 'One Piece' (ab 1997), den Arakkoa von Blizzards 'World of Warcraft' (ab 2004), den Aven von 'Magic: The Gathering' (ab 1993) und den Ikran-Reitern von James Camerons 'Avatar' (2009).

kobold

Kobold

Kobold · Das drachendienende kleine Volk — Meister der Fallen

Der Kobold ist eine kleine, reptilien- und hundeartige humanoide Rasse, eingefuehrt von Gary Gygax und Dave Arneson im Original-Boxset von Dungeons & Dragons (1974) und im AD&D Monster Manual (1977) als rechtschaffen boese (Herausforderungsgrad 1/8) hoehlenbewohnende Fallenbauer-Rasse kodifiziert, die Drachen verehrt. Der Name entstammt der deutschen Bergbau-Folklore des sechzehnten Jahrhunderts, in der der 'Kobold' ein Bergwerksgeist war, dem deutsche Bergleute die Vergiftung der Silberadernbergleute durch Arsen zuschrieben — bezeugt in Georgius Agricolas 'De re metallica' (Leipzig, 1556), Buch sechs, unter der Form 'cobaltus'; das chemische Element Kobalt wurde 1735 vom schwedischen Chemiker Georg Brandt nach demselben Geist benannt. Im Dungeons & Dragons der fuenften Edition ist der Kobold sechzig bis neunzig Zentimeter gross, mit rotbraunen, dunkelblaugruenen oder schwarzen Schuppen, kleinen Hoernern, einem duennen Schwanz und der Statur eines Miniaturdrachens — 'Volo's Guide to Monsters' (2016) und 'Fizban's Treasury of Dragons' (2021) kodifizieren, dass Kobolde aus Dracheneiern schluepfen oder anderweitig ein magisches Nebenprodukt des Drachen sind. Kobolde leben in Stammeswarrens von fuenfzig bis zweihundert in Minen, Hoehlen und unterirdischen Labyrinthen und erweisen einem Drachenfuersten oder einem grossen Koboldhaeuptling blinde religioese Verehrung. Sie spezialisieren sich auf ausgekluegelte Fallen — rotierende Klingen, glitschige Schraegen, fallende Steine, Giftgas, Sturzgruben — und obwohl ihre individuelle Kampfkraft minimal ist (5 HP, RK 12 bei Herausforderungsgrad 1/8), machen ihre Zahl, ihre Schlaue und ihre praezisen Hinterhalte sie zu einer dauerhaften Bedrohung.

gnoll

Gnoll

Gnoll · Das Hyänenvolk — Ein von Hunger wahnsinniger Raubstamm

Der Gnoll ist eine hyaenenkoepfige humanoide Raeuberrasse, eingefuehrt von Gary Gygax im Original-Boxset von Dungeons & Dragons (1974) und im AD&D Monster Manual (1977) als chaotisch boese Aasfresser-Stammesvolk (Herausforderungsgrad 1/2) festgelegt, das den Daemonenfuersten der Gefraessigkeit und des Gemetzels, Yeenoghu, anbetet. Gygax bestaetigte selbst — in 'Strategic Review' Heft 6 (1976) und im Interview von 'Dragon Magazine' Nummer 100 (1985) — , dass der Name vom 'gnole' der Erzaehlung 'How Nuth Would Have Practised His Art upon the Gnoles' aus Lord Dunsanys 'Das Buch der Wunder' (1912) entlehnt sei; haeufig wird die Form auch als Verschmelzung von 'gnome' und 'troll' gelesen. Gnolle sind 210 bis 220 Zentimeter gross, mit rauher muskuloeser Statur eines Homininen, dem Kopf und dem braungrau gefleckten Fell der Tuepfelhyaene (Crocuta crocuta), menschenartigen Krallenfingern und einem schaurigen Heulgelaechter, das vom Territorialruf der Tuepfelhyaene uebernommen ist. Sie ziehen in nomadischen Rudeln von vier bis zwoelf in Savannen, Oedlaendern und ariden Wuesten umher und gehorchen einem von Yeenoghu beruehrten 'Fang of Yeenoghu'. Die fuenfte Edition von 'Volo's Guide to Monsters' (2016) macht den Kanon explizit: Gnolle sind keine sich natuerlich fortpflanzende Spezies, sondern entstehen, wenn Yeenoghus daemonischer Ichor Tuepfelhyaenen mutieren laesst. Die Linie wird in den Gnoblars von Games Workshops Warhammer Fantasy, im Marogh von BioWares 'Dragon Age: Inquisition' (2014) und in den Gnoll-Raeubern der 'Baldur's Gate'-Reihe von Black Isle (ab 1998) entlehnt.

wood-elf

Waldelf

Wood Elf · Waldelfen — Wilde Bogenschützen und Naturstämme

Der Waldelf — Tolkiens Silvan-Elben — ist ein wilder, waldbewohnender Zweig der Elfenrasse, abgeleitet von der Elf-Taxonomie aus Anhang F von J.R.R. Tolkiens 'Der Herr der Ringe' (1954-55) und im AD&D Monster Manual (1977) sowie in 'Greyhawk Adventures' (1989) fuer das Tabletop-Rollenspiel kodifiziert. Waldelfen sind 165 bis 180 Zentimeter gross, schlank gebaut, mit kupferner, oliv- oder rotbrauner Haut, gruen-brauner Tarnkleidung, langem geradem schwarzem oder braunem Haar und den langen, spitzen Ohren aller Elfen. Ihre Stammesgesellschaft pflegt im Gegensatz zur magischen Aristokratie der Hochelfen ein einfaches Jaeger-Sammler-Leben und ist auf den Langbogen, das Spurenlesen, die Heimlichkeit und die Verbindung mit Naturgeistern spezialisiert. Im 'Player's Handbook' der fuenften Edition (2014) traegt die Waldelf-Unterart +2 Geschicklichkeit, +1 Weisheit, das Elf-Waffentraining (Langschwert, Kurzschwert, Kurzbogen, Langbogen), Fleet of Foot (+5 Bewegung) und Mask of the Wild. Die Ikonografie reicht von den Duesterwaldelfen (Thranduil, Legolas) und den Galadhrim Lothloriens in Tolkiens 'Der Hobbit' (1937) und 'Der Herr der Ringe' (1954-55) ueber das Waldelfen-Heer von Games Workshops Warhammer Fantasy (ab 1987), die Bosmer von Bethesdas 'The Elder Scrolls'-Reihe (ab 1994), die Dalish von BioWares 'Dragon Age'-Reihe bis zu den Nachtelfen von Blizzards 'World of Warcraft' (ab 2004).

halfling

Halbling

Halfling · Das kleine Volk — Friedliches Bauernvolk

Der Halbling ist der allgemeine D&D-Name fuer J.R.R. Tolkiens Hobbit, die kleine humanoide Rasse, die in 'Der Hobbit, oder Hin und zurueck' (George Allen & Unwin, London, 21. September 1937) und 'Der Herr der Ringe' (1954-55) eingefuehrt wurde. Das Wort 'Halfling' selbst ist Tolkiens eigener Begriff — in Anhang F von 'Der Herr der Ringe' fuehrt er ihn als die allgemeine Bezeichnung an, mit der die Menschen von Mittelerde die Hobbits nannten, vom altenglischen 'half + -ling' ('halbgewachsen'). Nachdem Saul Zaentz' Tolkien Enterprises im Juli 1977 wegen der Verwendung von 'Hobbit', 'Ent', 'Balrog', 'Mithril' und 'Nazgûl' eine Markenklage gegen TSR einreichte, benannte das AD&D Player's Handbook (1977) Gygax' 'Hobbit'-Rasse von 1974 in 'Halfling' um, und seither ist der Name kanonisch. Im Player's Handbook der fuenften Edition (2014) sind Halblinge neunzig bis einhundertfuenf Zentimeter gross, wiegen achtzehn bis zweiundzwanzig Kilogramm und tragen lockiges braunes oder blondes Fusshaar auf grossen nackten Fuessen mit dicken Lederfussssohlen, runden Gesichtern, lockigem braunem, blondem oder rotem Haar und einer durchschnittlichen Lebensspanne von einhundertfuenfzig Jahren. Ihre Gesellschaft beruht auf friedlichen Bauern- und Hirtengemeinden, Schauerland-artigen Schornsteinhaeusern und einer beruehmt ausgefuehrten Sieben-Mahlzeiten-Kultur (erstes Fruehstueck, zweites Fruehstueck, Elevenses, Mittagessen, Nachmittagstee, Abendessen, Spaetessen). Rassenmerkmale der fuenften Edition sind +2 Geschicklichkeit, Lucky (1er neu wuerfeln), Brave (Vorteil bei Angstwuerfen) und Halfling Nimbleness (Bewegung durch Felder groesserer Wesen), mit den beiden kanonischen Unterarten Lightfoot (+1 Charisma, Vorteil bei Heimlichkeit) und Stout (+1 Konstitution, Giftresistenz). Dieselbe Ikonografie ist sichtbar in den Halbling-Grafschaften von Warhammer Fantasy (Games Workshop, ab 1986) und in der modernen Populaervorstellung durch Peter Jacksons 'Der Herr der Ringe'-Trilogie (2001-2003) und 'Der Hobbit'-Trilogie (2012-2014) fest verankert.

dragonborn

Drachenblütiger

Dragonborn · Drachenvolk — Kriegerrasse drakonischer Abstammung

Der Drachenblut (Dragonborn) ist eine drachische humanoide Rasse, die von Drachen abstammt, offiziell als Spielerrasse im Dungeons & Dragons Player's Handbook der vierten Edition (Wizards of the Coast, Juni 2008) eingefuehrt und durch das Player's Handbook der fuenften Edition (2014) als Standardbild der drachenbluetigen Rasse in der englischsprachigen Fantasy etabliert. Der frueheste D&D-Vorlaeufer ist der 'Drachen-Verwandte' (Dragon-kin) aus dem AD&D-Boxset 'Council of Wyrms' (TSR, 1990), und die unmittelbare Vorlage ist die Halbdrachen-Schablone aus 'Races of the Dragon' (Wizards of the Coast, 2006). Drachenblute sind 180 bis 200 Zentimeter gross, wiegen 90 bis 110 Kilogramm, von robust muskuloeser Statur, mit Schuppen in chromatischer (rot, blau, gruen, weiss, schwarz — Linie der Tiamat) oder metallischer (gold, silber, kupfer, bronze, messing — Linie des Bahamut) Faerbung; sie haben einen Drachenkopf mit kurzen Hoernern und einem hakenfoermigen Schnabel und stehen aufrecht ohne Schwanz. Rassenmerkmale der fuenften Edition sind +2 Staerke, +1 Charisma, Drachenahnen (der Elementarschadenstyp wird vom Elterndrachen festgelegt: Feuer fuer Rot und Gold, Kaelte fuer Weiss und Silber, Blitz fuer Blau und Bronze, Saeure fuer Schwarz und Kupfer, Gift fuer Gruen), eine Atemwaffe (ein Kegel von fuenfzehn Fuss oder eine Linie von dreissig Fuss des gewaehlten Schadens, durch kurze oder lange Rast aufgeladen) und Schadensresistenz gegen denselben Typ. Der vollstaendigste kulturelle Kanon findet sich in 'Fizban's Treasury of Dragons' (2021), das die Drachenblute als Krieger des Clan-Ehrenkodex zeichnet, die von den Drachengoettern Bahamut und Tiamat abstammen. Dieselbe Ikonografie wurde fuer den Dovahkiin von Bethesdas 'The Elder Scrolls V: Skyrim' (2011), BioWares 'Dragon Age: Inquisition' (2014), die Draconiden von 'Magic: The Gathering' (ab 1993) und die Dracthyr von Blizzards 'World of Warcraft: Dragonflight' (2022) entlehnt.