Tekko
Metallischer Handschutz der okinawanischen Kampfkunst
Der Tekko ist die kleine Knoechelwehr, die aus dem Kobudo von Ryukyu auf Okinawa wuchs, ein sehr einfaches Stueck aus einer flachen Metallplatte, die den Ruecken der Faust deckt, und zwei kurzen Staeben darin, die die Finger fassen. Man sagt, seine Gestalt und sein Gewicht seien der Strohsandale, die der Mensch am Fuss trug, und dem Eisenhuf des Pferdes entnommen, und so wird der Tekko gewoehnlich als Paar gefuehrt, einer in jeder Hand. Darin, dass er den Ruecken der Hand deckt, gleicht er dem westlichen Schlagring (brass knuckle), aber anders als der Schlagring, der nur die Fingergelenke umspannt, deckt der Tekko den ganzen Ruecken der Hand mit einer einzigen Flaeche, schuetzt die Faust und gibt dem einzelnen Schlag der Faust durch seine Masse ein groesseres Gewicht. Da er klein ist, ist er leicht in der Hand zu verbergen und aus der Ferne kaum zu sehen, und so wurde er in der Zeit des Ryukyu-Koenigreiches, da das Tragen von Waffen streng verboten war, vom Dorfbewohner und vom Kampfkuenstler heimlich erlernt als ein Strang der Selbstwehr.