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Licht

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cherubim

Cherubim

Cherubim · Zweiter der neun Engelchöre — Hüter göttlicher Weisheit und des Thrones

Cherubim (Hebraeisch kerubim, Singular kerub, Griechisch cheroubin, Latein cherubim) ist der Engel der 2. Stufe nach Seraphim (Seraphim) der 9 Stufen der juedisch-christlichen Engellehre — der entscheidende Kanon, die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die den Thron Gottes traegt und goettliche Weisheit vermittelt. Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular, abgeleitet vom akkadischen karibu (Fuersprecher) oder aramaeischen kerub (nahe), und der Einfluss der zusammengesetzten Ikonografie der assyrischen lamassu (lamassu) und shedu (shedu) von Stier, Mensch und Adler ist der entscheidende Kanon. Der entscheidende Textkanon ist die Genesis (Bereshit) Kapitel 3 Vers 24 von c. 6. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon der 'Cherubim und des flammenden Schwertes, das sich nach allen Seiten wandte (lahat ha-herev ha-mithapeketh)', das den Weg zum Garten Eden bewachte — und Exodus (Shemot) Kapitel 25 Verse 18-22 und Kapitel 26 Vers 31 — der entscheidende Kanon der zwei goldenen Cherubim auf dem Suehndeckel (kapporet) der Bundeslade (Ark of the Covenant) — und 1 Koenige Kapitel 6 Verse 23-28 — der entscheidende Kanon der 10-Ellen-Cherubim (etwa 4,5 m) des Salomonischen Tempels. Das Buch Ezechiel (Yehezkel) Kapitel 1 Verse 5-14 von 593-571 v. Chr. — der entscheidende Kanon der 'vier lebenden Wesen (chayot, Gesichter von Mensch, Loewe, Stier und Adler, vier Fluegel)' — und Kapitel 10 — der entscheidende Kanon der Cherubim und Raeder (ophanim) — und die Himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 von Pseudo-Dionysius dem Areopagiten (Pseudo-Dionysius the Areopagite) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr. — der entscheidende Kanon als 2. Stufe der 9 Stufen.

ophanim

Ophanim

Ophanim · Dritter der neun Engelchöre — Räder Gottes, Thron der Gerechtigkeit

Ophanim (Hebraeisch Ofannim, Singular Ofan) ist der Engel des dritten Ranges der 9-Rang-Engelhierarchie der juedisch-christlichen Angelologie — der entscheidende Kanon — die entscheidende kanonische ikonografische Figur, abgeleitet vom hebraeischen 'ofan' mit der Bedeutung 'Rad' in Pluralform. Aliase — Galgalim ('Raeder'), Throne (lateinisch Throni) und Raeder des Gotteswagens (Merkabah, Merkabah) — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon von Hesekiel (Ezekiel) 1:15-21 und 10:9-13 von c. 6. Jahrhundert v. Chr., in dem neben den Cherubim riesige Raeder mit einem Rad in einem anderen Rad (Wheel within a wheel) stehen, deren Felgen voller unzaehliger Augen sind, und der entscheidende Kanon des Throns mit 'Feuerraedern' des 'Hochbetagten' in Daniel (Daniel) 7:9 von c. 2. Jahrhundert v. Chr. Der entscheidende theologische Kanon des dritten Ranges Throne (Throni) der 9-Rang-Engelhierarchie in Die himmlische Hierarchie (De Coelesti Hierarchia) Kapitel 7 des Pseudo-Dionysius Areopagita von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr., und der entscheidende Kanon der Throne in der Summa Theologica (Summa Theologica) Teil I Frage 108 von Thomas von Aquin (Thomas Aquinas) des 13. Jahrhunderts. Der entscheidende Kanon des 14. Jahrhunderts ist der entscheidende Kanon des dritten Ranges Throne der 9-Rang-Engelhierarchie in Dante Alighieris (Dante Alighieri) Goettlicher Komoedie (Divina Commedia) Paradiso (Paradiso) Gesang 28 Verse 103-105 von c. 1320.

athena

Athene

Athene · Göttin der Weisheit, Strategie und Handwerks

Athena (Altgriechisch Athene, Latein Minerva) ist die entscheidende kanonische jungfraeuliche Goettin (Parthenos) der Weisheit, der Kriegsstrategie, des Handwerks und des Stadtschutzes unter den 12 olympischen Goettern der griechischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die voll bewaffnet aus dem Kopf des Zeus (Zeus) geboren wurde. Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular als Schutzgoettin der Stadt Athen (Athenai), und die Aliase Pallas (Pallas, 'Jungfrau'), Glaukopis (Glaukopis, 'grauaeugig' oder 'eulengesichtig'), Tritogeneia (Tritogeneia), Polias (Polias, 'der Stadt') und Ergane (Ergane, 'die Handwerkerin') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist die Theogonie (Theogony) Verse 886-900 von Hesiod (Hesiod) von c. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon, in dem Zeus die schwangere Metis (Metis) verschlingt — und Verse 924-926 — der entscheidende mythologische Kanon, in dem Hephaistos (Hephaistos) den Kopf des Zeus mit einer Axt spaltet und Athena voll bewaffnet geboren wird. Die Ilias (Iliad) Buch 5 Verse 733-747 von Homer (Homer) von c. 8. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon des Aegis (aigis) Schildes von Athena — und die Bibliotheca (Bibliotheke) Buch 3 Kapitel 14 Abschnitt 1 von Pseudo-Apollodor von c. 1. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon des Wettstreits mit Poseidon (Poseidon) um die Schutzherrschaft Athens — Athena schenkt den Olivenbaum (elaia).

artemis

Artemis

Artemis · Göttin der Jagd, des Mondes und der Jungfräulichkeit

Artemis (Altgriechisch Artemis, Latein Diana) ist die entscheidende kanonische Jungfraeuliche Goettin (Parthenos) der Jagd, Wildnis, des Mondes, der Jungfraeulichkeit, der Geburt und der Initiationsriten der Maedchen unter den 12 olympischen Goettern der griechischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur als Tochter von Zeus (Zeus) und Leto (Leto), Zwillingsschwester von Apollon (Apollon). Die Etymologie Griechisch Artemis ist das entscheidende kanonische Vokabular und bedeutet 'die sichere' oder 'Schlaechterin', und die Aliase Phoibe (Phoibe, 'leuchtend'), Delia (Delia, 'von Delos'), Kynthia (Kynthia, 'vom Kynthos') und Potnia Theron (Potnia Theron, 'Herrin der wilden Tiere') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist die Theogonie (Theogony) Verse 918-920 von Hesiod (Hesiod) von c. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon der Geburt von Apollon und Artemis als Kinder von Zeus und Leto — und die Homerischen Hymnen (Homeric Hymns) Nr. 27 Hymne an Artemis von c. 7.-6. Jahrhundert v. Chr. und der Hymnus 3 an Artemis (Hymn 3 to Artemis) von Kallimachos (Callimachus) von c. 3. Jahrhundert v. Chr. sind der entscheidende Kanon, und der entscheidende Kanon, in dem die 3-jaehrige junge Artemis auf dem Knie des Zeus ewige Jungfraeulichkeit, Bogen, Pfeile, kurze Tunika, 60 Okeanide (Oceanides) Dienerinnen, 20 Amnisides (Amnisides) Nymphen und Jagdhunde von Pan (Pan) erbittet.

apollo

Apollon

Apollon · Gott der Sonne, Musik, Prophezeiung und Heilung

Apollon (Altgriechisch Apollon, Latein Apollo) ist der entscheidende kanonische Gott der Sonne, der Musik, der Dichtung, der Prophetie, der Heilkunst und der Bogenkunst unter den 12 olympischen Goettern der griechischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur des Sohnes von Zeus (Zeus) und Leto (Leto), des Zwillingsbruders von Artemis (Artemis). Die Etymologie Griechisch Apollon ist das entscheidende kanonische Vokabular und bedeutet 'Zerstoerer' oder 'Versammler' oder 'der Verehrte', und die Aliase Phoibos (Phoibos, 'der Leuchtende'), Delios (Delios, 'der von Delos'), Pythios (Pythios, 'der von Python') und Musagetes (Musagetes, 'Anfuehrer der Musen') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist Homer (Homer) Ilias (Iliad) Buch 1 Verse 43-52 von c. 8. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon, in dem Apollon, das Gebet seines Priesters Chryses (Chryses) empfangend, mit seinem silbernen Bogen (argurotoxos) 9 Tage lang Pestpfeile (loimos) in das griechische Lager schiesst — und Theogonie (Theogony) Verse 918-920 von Hesiod (Hesiod) von c. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon der Geburt von Apollon und Artemis als Kinder von Zeus und Leto. Der Homerische Hymnus (Homeric Hymns) Nr. 3 Hymne an Apollon von c. 7.-6. Jahrhundert v. Chr. ist der entscheidende Kanon der Geburt auf Delos und der Toetung des Python (Python) in Delphi (Delphi), und die Pythia (Pythia) des delphischen Orakels ist der entscheidende Kanon.

sandalphon

Sandalphon

Sandalphon · Engel des Gebets — Träger menschlicher Gebete vor Gott

Sandalphon (Hebraeisch Sandalphon, Griechisch Sandalphōn) ist der hoechstrangige Engel, der mit Metatron gepaart ist in der juedischen Kabbala-Tradition — der entscheidende Kanon — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des 'Engels des Gebets (angel of prayer)', der menschliche Gebete empfaengt und sie zu Kraenzen (Kranz) flicht, um sie Gott darzubringen. Die Etymologie leitet sich vom griechischen synadelphos — 'Mitbruder (co-brother)' — ab, das entscheidende kanonische Vokabular, das Metatrons Zwillingsbruder bedeutet. Aliase — Sanadalphon, Engel von Malkuth, Engel des Gebets, Engel der Musik und Fuss des Lebensbaums — sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon des Babylonischen Talmud Hagigah 13b des 4.-6. Jahrhunderts, in dem Sandalphon eine Hoehe von 500 Jahren ueber den anderen Engeln steht, und der entscheidende Kanon von Sandalphon in 3 Henoch (3 Enoch, Sefer Hekhalot) von c. 5.-6. Jahrhundert n. Chr. Der entscheidende Kanon des Engels von Malkuth (Malkuth, Koenigreich) des Kabbala-Lebensbaums (Sephirot) im Zohar (Zohar) von Moses de Leon der 1280er Jahre, und der entscheidende englisch- und deutsch-literarische Kanon des 19. Jahrhunderts von Heinrich Heines (Heinrich Heine) Gedicht Sandalphon von 1851 und Henry Wadsworth Longfellows (Henry Wadsworth Longfellow) Gedicht Sandalphon (Sandalphon) von 1858.

heimdall

Heimdall

Heimdall · Wächter der Bifröst — Bläser des Ragnarök

Heimdall (Altnordisch Heimdallr, 'der Leuchtende der Welt' oder 'Saeule der Welt') ist der entscheidende kanonische Gott des Lichts, der Wachsamkeit und der Beobachtung der Aesir (Aesir) in der nordischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur des ewigen Waechters der Regenbogenbruecke Bifroest (Bifrost). Die Etymologie ist die altnordische Zusammensetzung von heim ('Welt, Heim') und dallr ('Leuchtender' oder 'Saeule') — bedeutet 'der Leuchtende der Welt' — das entscheidende kanonische Vokabular, und die Aliase Gullintanni (Gullintanni, 'der mit den goldenen Zaehnen') — der Gott mit goldenen Zaehnen — und Vitli (Vitli, 'der Weisse') und Hallinskidi (Hallinskidi) sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist die Prosa-Edda (Prose Edda) von c. 1220 des fruehen 13. Jahrhunderts islaendischen Dichter-Historikers Snorri Sturluson (Snorri Sturluson, 1179-1241) — Kapitel 27 der Gylfaginning (Gylfaginning) — der entscheidende Heimdall-Kanon — und Kapitel 51 — der Ragnarok-Kanon — und die Voluspa (Voluspa), Grimnismal (Grimnismal) Strophe 13, Thrymskvida (Thrymskvida) Strophe 15 und Rigsthula (Rigsthula, Lied von Rig) der Lieder-Edda (Poetic Edda) des Codex Regius (Codex Regius) Manuskripts von c. 1270 sind der entscheidende poetische Kanon von Heimdall. Der entscheidende Kanon der mysterioesen Geburt von neun Muettern (neun Wellen, neun Schwestern), und die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die bei Ragnarok das grosse Horn Gjallarhorn (Gjallarhorn) blaest, um die Goetter zu erwecken, und mit Loki (Loki) gegenseitig zerstoert.

baldr

Baldr

Baldr · Gott des Lichts und der Reinheit — Tragödie des Geliebten

Baldr (Altnordisch Baldr oder Baldur, Urgermanisch Balthraz, 'tapfer, hell') ist der entscheidende kanonische Gott des Lichts, der Reinheit, der Freude, der Schoenheit und der Traeume der Aesir (Aesir) in der nordischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur als Sohn von Odin (Odin) und Frigg (Frigg), Bruder von Thor (Thor) und der am meisten geliebte unter den Goettern. Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular, abgeleitet vom Altnordischen baldr oder Urgermanischen Balthraz ('tapfer, kuehn, hell'), verwandt mit dem englischen bold. Der entscheidende Textkanon ist die Prosa-Edda (Prose Edda) von c. 1220 des fruehen 13. Jahrhunderts islaendischen Dichter-Historikers Snorri Sturluson (Snorri Sturluson, 1179-1241) — Kapitel 49 der Gylfaginning (Gylfaginning) — der entscheidende Kanon von Baldrs Tod — und die Baldrs draumar (Baldrs draumar, Baldrs Traeume) und Voluspa (Voluspa) der Lieder-Edda (Poetic Edda) des Codex Regius (Codex Regius) Manuskripts von c. 1270 sind der entscheidende poetische Kanon. Als Baldr Albtraeume traeumte, die seinen Tod vorhersagten, nahm seine Mutter Frigg von allen Dingen Eide ab, ihn nicht zu verletzen, aber die Mistel (mistilteinn), die zu jung galt, um zu schwoeren, wurde seine Schwaeche, und Loki (Loki) liess den blinden Bruder Hodr (Hodr) einen Mistelpfeil halten und toetete Baldr — der entscheidende Kanon, der zum Ausloeser von Ragnarok (Ragnarok) wurde.

horus

Horus

Horus · Ägyptischer Gott des Himmels und Königtums — Falkenäugiger Wiederhersteller der Gerechtigkeit

Horus (Aegyptisch Ḥr Hor, Griechisch Hōros) ist der Gott des Himmels, des Koenigtums und der Gerechtigkeit der altaegyptischen Mythologie — der entscheidende Kanon, der Sohn von Osiris (Osiris) und Isis (Isis) — die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die nach einem 80-jaehrigen Thronkampf mit seinem Onkel Seth (Seth) der rechtmaessige Koenig Aegyptens wurde. Die Etymologie des aegyptischen Ḥr ist das entscheidende kanonische Vokabular von 'der Hohe' oder 'der Ferne', und die Aliase Heru (Heru), Hor (Hor), Hor-sa-Iset (Hor-sa-Iset, 'Horus Sohn der Isis'), Hor-wer (Hor-wer, 'Horus der Grosse'), Hor-akhti (Hor-akhti, 'Horus der zwei Horizonte') und Harpokrates (Harpokrates, 'Horus das Kind') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon der Pyramidentexte (Pyramid Texts) von Unas (Unas) des Alten Reiches 5. Dynastie von c. 2400-2300 v. Chr. und der entscheidende Kanon des 80-jaehrigen Kampfes der 'Streitigkeiten von Horus und Seth (Contendings of Horus and Seth)' des Chester Beatty Papyrus I (Chester Beatty Papyrus I) der Neuen Reich 20. Dynastie Periode von Ramses V von c. 1250 v. Chr. Das De Iside et Osiride (De Iside et Osiride) Kapitel 12-20 und 54-58 von Plutarch (Plutarchos) von c. 100 n. Chr. des griechischen 1. Jahrhunderts n. Chr. — der entscheidende griechisch-lateinische Kanon.

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Will-o'-the-Wisp

Mittlere

Will-o'-the-Wisp — Mittlerer Lichtgeist

Der Will-o'-the-Wisp (englisch Will-o'-the-Wisp) ist der entscheidendste kanonische ikonografische Geist des Irrlichts (ignis fatuus) der englischen Volkskunde. Die Etymologie ist das englische Will of the Wisp ('Will, der eine Wisp-Fackel haelt'), erstmals 1607 im Englischen belegt — das entscheidende kanonische Vokabular. Es erscheint in Suempfen, Feuchtgebieten und Heiden in der Nacht als kleine flackernde blaue oder gelbe Flamme — sich zurueckziehend, wenn man sich naehert, und sich naehernd, wenn man sich zurueckzieht — und lockt verlorene Reisende in den Sumpf zu ihrem Tod — die entscheidende kanonische Ikonografie. Der entscheidende etymologische Kanon ist die entscheidende Legende, dass der boese Schmied Will (Smith Will) des England des 16. Jahrhunderts, nach dem Tod sowohl vom Himmel als auch von der Hoelle abgewiesen, eine Wisp-Fackel mit Kohle vom Teufel traegt und ewig in den Suempfen umherirrt, und der entscheidende literarische Kanon ist Zeile 104 des Zwillingsgedichts L'Allegro (L'Allegro) des britischen Dichters John Milton (John Milton, 1608-1674) von 1631 — 'led by the Friar's Lantern' — und das Maerchen Die Irrlichter sind in der Stadt, sagte die Suempfin (Lygtemaendene ere i Byen, sagde Mosekonen) des daenischen Schriftstellers Hans Christian Andersen (Hans Christian Andersen, 1805-1875), in Kopenhagen, Daenemark am 7. April 1845 veroeffentlicht — der entscheidende Andersen-Maerchen-Kanon. Der entscheidende Filmkanon des 21. Jahrhunderts ist der Pixar (Pixar) Animationsfilm Brave (Brave), in den USA am 22. Juni 2012 veroeffentlicht — in dem blaue Will-o'-the-Wisps die schottische Prinzessin Merida zu ihrem Schicksal fuehren — der entscheidende globale Filmkanon.

ignis-fatuus

Ignis Fatuus

Geisterkönig

Ignis Fatuus · Ignis — Lichtgeisterkönig

Das Ignis Fatuus (Latein ignis fatuus, Englisch ignis fatuus/will-o'-the-wisp, Deutsch Irrlicht, Franzoesisch feu follet) ist der kanonische wissenschaftliche Name fuer das natuerliche Phosphoreszenz-Phaenomen in Suempfen — Latein 'toerichtes Feuer' (ignis 'Feuer' + fatuus 'toerichtes') — und die kanonische Ikonografie des mittelalterlichen europaeischen Volkstums und der englischen Literatur, das blaue Licht, das vermutlich die natuerliche Zuendung von Sumpfmethan (CH4) und Phosphan (PH3) ist und Reisende lockt und sie ihren Weg verlieren laesst. Die Etymologie ist die Kombination des lateinischen ignis ('Feuer') und fatuus ('toerichtes'), und seit dem Erscheinen in der Naturgeschichte (Naturalis Historia) des roemischen Naturforschers Plinius des Aelteren (Plinius Maior, 23-79 n. Chr.) des 1. Jahrhunderts setzte es sich als der entscheidende wissenschaftliche Name in den Naturgeschichten des 16.-18. Jahrhunderts fest. Der entscheidende Textkanon ist der Kanon von Akt 3 Szene 3 des Geschichtsdramas Heinrich IV., Teil 1 des Briten William Shakespeare (1564-1616) von 1597 — in dem Sir Falstaff Bardolphs rote Nase mit 'ignis fatuus or a ball of wildfire' vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Eintrag, und der entscheidende poetische Kanon ist der Kanon der Zeilen 634-642 von Buch 9 des Epos Das verlorene Paradies des britischen Dichters John Milton (1608-1674) von 1667 — der Satans Verfuehrung Evas mit dem Sumpf-Ignis-Fatuus vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Kanon. Der Will-o-Wisp des D&D Monster Manual von 1977 von Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Will-o'-the-Wisp.

friars-lantern

Friar's Lantern

Niedere

Friar's Lantern · Jack-o'-lantern — Niederer Lichtgeist

Die Friar's Lantern (englisch Friar's Lantern, 'Laterne des Moenchs') ist der entscheidende kanonische Variantenname des Irrlichts (will-o'-the-wisp) der englischen Volkskunde, und das c. 1568er anonyme Prosawerk The History of Friar Rush (The History of Friar Rush), in England veroeffentlicht — ueber den schelmischen Moenchs-Geist Friar Rush (Friar Rush) des England des 16. Jahrhunderts — ist der entscheidende etymologische Kanon. Es erscheint als kleines flackerndes Licht in Suempfen, Heiden und Friedhoefen — in der Form eines Moenchs, der eine Fackel oder Laterne haelt — das Reisende vom Weg ablenkt — die entscheidende kanonische Ikonografie. Der entscheidende literarische Kanon ist das 1631er Gedicht L'Allegro (L'Allegro) Zeile 104 des britischen Dichters John Milton (John Milton, 1608-1674) — 'led by the Friar's Lantern' — das entscheidende Ereignis der Vokabularkanonisierung in der englischen Literatur, und der Akt 2 Szene 1 des 1595-1596er Stuecks A Midsummer Night's Dream (A Midsummer Night's Dream) von William Shakespeare (William Shakespeare, 1564-1616) — in dem Puck, der Robin Goodfellow (Robin Goodfellow) ist, sagt 'I am that merry wanderer of the night' und sich als Geist beschreibt, der Reisende in die Irre fuehrt — ist der entscheidende englisch-literarische Vorgaengerkanon zum 1631er Milton-Kanon. Es ist der entscheidende Irrlicht-Geist derselben Familie wie der Jack-o'-lantern.

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