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Wasser

21 Einträge mit dem Tag "Wasser"

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Kappa

Kappa · Der japanische Wasser-Yokai — Ein Flussschelm mit Macht in einer Kopfschale

Der Kappa (japanisch Kappa, 'Flusskind') ist die Wasser-Yokai-Gestalt, die in den Fluessen und Teichen Japans wohnt, die kanonische ikonografische Figur des japanischen Wassergott-Glaubens (Suijin), kindergrosser Statur, mit einem Schildkroetenpanzer (Kora), Schwimmhautfueessen und -haenden, und einer wasserhaltenden Schale (Sara) auf dem Scheitel. Die chinesisch-japanischen Schriftzeichen Kawa-warabe ('Flusskind') entsprechen dem japanischen Volkssprachlichen Kawako (Flusskind), Kawataro (Flussjunge) und vielen regionalen Namen. Der ikonografische Ursprung ist die Verschmelzung des japanischen indigenen Wassergott-Glaubens mit der Ertrinkens-Folklore von Flussufern und Teichen. Die entscheidende Textquelle ist der Eintrag in Buch 40 der Enzyklopaedie Wakan Sansai Zue, die 1712 von Terajima Ryoan zusammengestellt wurde und den Kappa als kanonische Figur mit Schnabel, Schildkroetenpanzer auf dem Ruecken und Schale auf dem Scheitel systematisierte. Der visuelle Kanon wurde im Yokai-Katalog Gazu Hyakki Yagyo (1776) von Toriyama Sekien (1712-1788) etabliert. Der entscheidende moderne Kanon ist Kunio Yanagitas (1875-1962) Tono Monogatari vom Juni 1910 — siebzehn Kappa-Volkserzaehlungen der Tono-Region in der Praefektur Iwate — der den japanischen folkloristischen Kappa-Kanon etablierte, und Keiichi Haras Animationsfilm Summer Days with Coo (Kappa no Ku to Natsuyasumi) von 2007, am 28. Juli 2007 veroeffentlicht, etablierte den populaeren Kanon der globalen Kappa-Ikonografie des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

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Naiad

Geisterkönig

Naiad · Ellaim · Elquiness — Wassergeist-König

Die Najade (griechisch Naias, Plural Naiades, englisch Naiad) ist die Suesswasser-Nymphe (griechisch nymphe), die im Suesswasser (Quellen, Fluessen, Seen, Brunnen) der griechischen Mythologie wohnt, in Gestalt einer schoenen menschlichen Frau, die die Goettlichkeit der Suesswasserquelle verkoerpert — die entscheidende kanonische ikonografische Figur der griechisch-mythologischen Naturgeister. Die Etymologie leitet sich vom griechischen Verb naein ('fliessen') ab, und innerhalb der vierfachen Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Oceanids, Ozean), Nereide (Nereids, Salzmeer) und Dryade (Dryads, Baum) — ist die Najade der entscheidende Kanon des Suesswassers. Der entscheidende Textkanon ist in der Theogonie (Theogonia) des griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos), ca. 700 v. Chr. — Zeilen 364-370, der Kanon der 3.000 Schwestern Okeaniden und 3.000 Brueder Flussgoetter (Potamoi), die dem Flussgott Okeanos (Okeanos) und seiner Schwester Tethys geboren wurden — ist der entscheidende Textkanon der Najade, und die Flussnymphen erscheinen entscheidend in den Buechern 14 und 20 der Ilias und Buechern 13 und 17 der Odyssee von Homer (Homeros) aus dem achten Jahrhundert v. Chr. Die Najade Kastalia der Kastalischen Quelle (Kastalia) beim Apollontempel in Delphi (Delphoi) in Griechenland — die kanonische Inspiration der poetischen Prophezeiung — ist die entscheidendste individuelle Najade, und das Gemaelde Hylas und die Nymphen (Hylas and the Nymphs) von 1896 des britischen Praeraffaeliten John William Waterhouse (1849-1917) etablierte den visuellen Kanon der Najade in der viktorianischen Aera des neunzehnten Jahrhunderts.

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Nix

Niedere

Nix · Naias · Undine — Niederer Wassergeist

Der Nix (althochdeutsch nicor, altnordisch nykr, deutsch Nix oder Nixe, englisch Nix oder Nixie) ist die kanonische ikonografische Figur des Wassergeistes der germanischen und slawischen Folklore, der in Suesswasser — Fluessen, Seen und Brunnen — wohnt, in verfuehrerischer Menschengestalt (meist als schoene Frauen oder huebsche Maenner) erscheint und Menschen durch Musik und Gesang in das Wasser lockt, wobei die wahre Gestalt die kanonische Ikonografie eines Fischschwanzes, Fischschuppen oder gruener Haut ist. Die Etymologie leitet sich vom Proto-Indo-Europaeischen *neigw- ('waschen, reinigen') ueber das Proto-Germanische *nikwiz ab — das kanonische Vokabular von altenglisch nicor, altnordisch nykr und althochdeutsch nihhus. Der entscheidende Textkanon ist die Zeile 422 von Buch 1 und die Zeile 1427 von Buch 2 des altenglischen Epos Beowulf (Beowulf) von einem anonymen Autor des 8.-10. Jahrhunderts — die Wasserungeheuer 'nicras' im See, wo der Held Beowulf gegen Grendels Mutter mit dem Schwert Hrunting kaempft — der entscheidende Ursprung des germanischen Kanons, und der Kanon von Maerchen 79 Die Nixe im Teich (Die Nixe im Teich) der Kinder- und Hausmaerchen der deutschen Grimm-Brueder (Jacob und Wilhelm) von 1812-1815 ist der entscheidende Kanon des deutschen Maerchen-Nix des 19. Jahrhunderts. Das 1779 Gedicht Der Fischer (Der Fischer) des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und das 1824 Gedicht Die Loreley (Die Loreley) des deutschen Dichters Heinrich Heine (1797-1856) etablierten den deutschen romantischen Nix-poetischen Kanon des 19. Jahrhunderts, und die Oper Rusalka des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak (1841-1904), uraufgefuehrt am 31. Maerz 1901 am Nationaltheater in Prag, ist der entscheidende musikalische Kanon des slawischen Nix-Kanons.

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Nereid

Höhere

Nereid · Ciquel · Endairon — Überlegener Wassergeist

Die Nereide (griechisch Nereis, Plural Nereides, englisch Nereid) ist die kanonische ikonografische Figur der fuenfzig Meernymphenschwestern (Nymphe), die dem Meeresgott Nereus (Nereus, 'der Nasse') und der Okeanide Doris (Doris) der griechischen Mythologie geboren wurden. Innerhalb der Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Ozean), Nereide (Salzmeer), Dryade (Baum), Oreade (Berg) — ist die Nereide der entscheidende Kanon des Salzmeers, und der entscheidende Textkanon ist der Kanon der Zeilen 240-264 der Theogonie (Theogonia) des griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos) von ca. 700 v. Chr. — der alle fuenfzig Nereiden namentlich nennt — der entscheidende Kanon. Der entscheidendste homerische Kanon ist der Kanon der Zeilen 35-64 von Buch 18 der Ilias des griechischen Dichters Homer (Homeros) des achten Jahrhunderts v. Chr. — als die Nereide Thetis (Thetis), Mutter des Helden Achilleus, ueber den Tod des Freundes ihres Sohnes, Patroklos, trauert, steigen dreiunddreissig Nereidenschwestern aus der Tiefseehoehle empor, um sie zu troesten — die entscheidende kanonische Szene des griechischen Epos, und der entscheidendste visuelle Kanon ist das c. 1512 Gemaelde Der Triumph der Galatea (Trionfo di Galatea) des italienischen Renaissance-Malers Raffael (Raffaello Sanzio da Urbino, 1483-1520) — im Besitz der Villa Farnesina in Rom — das entscheidende kulminierende Werk des Renaissance-Nereiden-visuellen Kanons.

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Undine

Mittlere

Undine — Mittlerer Wassergeist

Die Undine (lateinisch Undina, deutsch Undine, englisch Undine) ist der entscheidende kanonische Geist des Wassers (Aqua) unter den vier Elementgeistern (Elemental Spirits) in der posthumen 1566er lateinischen Abhandlung Buch von Nymphen, Sylphen, Pygmaeen und Salamandern (Liber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et Salamandris) des Schweizer Arztes und Alchemisten Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541). Die Etymologie ist das kanonische Vokabular der paracelsischen Wortpraegung Undina, abgeleitet vom lateinischen unda ('Welle, Wellenschlag'), und die entscheidende kanonische Ikonografie zeigt sie als schoene menschliche Frauengestalt — die in Suesswasser wie Wasserfaellen, Seen und Quellen wohnt — urspruenglich ohne Seele, aber durch Heirat mit einem Menschen eine erwerbend. Der entscheidende literarische Kanon ist die Novelle Undine (Undine) von 1811 des deutschen Romantikers Friedrich de la Motte Fouque (1777-1843) — der entscheidende romantisch-tragische Kanon, in dem die Undine, die durch die Heirat mit dem menschlichen Ritter Huldbrand eine Seele erwirbt, durch den Verrat ihres Mannes in den Tod kommt — und die am 3. August 1816 am Koeniglichen Theater in Berlin uraufgefuehrte Oper Undine von E. T. A. Hoffmann (1776-1822) — mit Libretto von Fouque selbst — ist der entscheidende Kanon der deutschen romantischen Oper. Das Ballett Undine des deutschen Komponisten Hans Werner Henze (1926-2012), am 27. Oktober 1958 am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgefuehrt (choreographiert von Frederick Ashton, mit Margot Fonteyn als Undine), ist der entscheidende Kanon des Balletts des 20. Jahrhunderts.

🐉Kreaturen(2)
🐉Drachen(7)
vritra

Vritra (Sanskrit Vṛtra) ist der maechtigste boese Drache-Schlange der vedischen indischen Mythologie und der aelteste belegte Beleg fuer das indogermanische Chaoskampf-Motiv (Sturmgott gegen vielkoepfige Schlange) im erhaltenen Textbestand. Der Sanskritname stammt selbst von der Verbwurzel vṛ ('bedecken, einschliessen'), also 'der Einhuellende, der Verschliesser'. Vritra wird als grosse beinlose Schlange (ahi, 'Schlange') oder als ringfoermiger Berg dargestellt. Seine Kernrolle ist die Verkoerperung der Duerre: indem er sich mit seinem Leib um die sieben grossen Stroeme (Sapta Sindhu) des indischen Subkontinents wickelt, haelt er die Wasser gefangen und bringt der Menschheit Durst und Tod. Er wohnt in einer Festung aus neunundneunzig konzentrischen Vorhoefen (pura). Sein ewiger Gegner ist der Donnergott Indra; das Duell Indra-Vritra ist die zentrale Schlacht des vedischen Korpus, am vollstaendigsten erzaehlt im Rigveda 1.32 — Indra erhaelt von dem goettlichen Schmied Tvaṣṭṛ die Vajra ('Donnerkeil' oder 'Diamantkeule'), durchbricht die neunundneunzig Vorhoefe und spaltet Vritras Kopf; die in seinem Leib gefangenen sieben Stroeme stuerzen hervor und bringen den Subkontinent zum Leben. Im spaeteren Hinduismus (Mahābhārata, Bhāgavata Purāṇa) wird Vritra als Bruder von Tvaṣṭṛs Sohn Viśvarūpa neu erzaehlt, urspruenglich Indras Freund, durch goettlichen Verrat getoetet, wodurch Indra die Suende der brahmahatyā ('Toetung eines Brahmanen') auf sich laedt.

chinese-long

Der chinesische long ist der Archetyp des ostasiatischen Drachen, die Quelle, von der der koreanische cheongnyong, der japanische ryu und der vietnamesische long abstammen. Sein Bild laeuft ununterbrochen vom Neolithikum — der C-foermige Jadedrache der Hongshan-Kultur (um 3500-3000 v. u. Z., 1971 in Ongniud (Innere Mongolei) ausgegraben, heute Kulturgut erster Klasse im Nationalmuseum Chinas in Peking) und der Muschelmosaikdrache der Yangshao-Kultur in Xishuipo bei Puyang (um 5300 v. u. Z., 1987 ausgegraben) — bis zu Xu Shens 'Shuowen Jiezi' (100 u. Z.), das den Drachen als 'Anfuehrer der schuppigen Tiere' definiert, zu Wang Fus 'Qianfu Lun' der spaeten Han, das die 'neun Aehnlichkeiten' (Hirschgeweih, Kamelhaupt, Hasenaugen, Schlangenhals, Muschelbauch, Karpfenschuppen, Adlerklauen, Tigersohlen) erstmals systematisiert, und zu Li Shizhens 'Bencao Gangmu' (1578). Die fuenfzehige Pfote als kaiserliches Monogramm wurde durch das Ritualedikt des Hongwu-Kaisers von 1393 festgelegt und blieb bis zum Ende der Qing in Kraft; Fuersten waren auf vier Zehen begrenzt, das Volk auf drei. Der long ist in einem Fuenf-Richtungen-Farbsystem geordnet — Azurdrache (Osten), Weisser (Westen), Zinnoberroter (Sueden), Schwarzer (Norden), Gelber (Zentrum) — und gilt als Bringer des Regens, Herrscher der Fluesse und Verkoerperung kosmischer Gerechtigkeit; er ist das einzige mythische Wesen im Zwoelftierzyklus, und ein im Drachenjahr geborenes Kind teilt das Auspicium des Kaisers.

imugi

Der Imugi ist der koreanische 'unvollendete Drache', eine gewaltige Schlange, die tausend Jahre lang in tiefen Bergteichen, unter Wasserfaellen und in verborgenen Hoehlen Askese ueben und sittliches Verdienst sammeln muss, bevor sie die Wunschkugel (yeouiju) erhaelt und als wahrer Drache aufsteigen kann. Sie wird als Schlange von ungewoehnlicher Dicke und beschuppten Wuchses dargestellt, mit dem Ansatz kleiner Hoerner auf der Stirn; dasselbe Bild kehrt in Volkserzaehlungen aus den Provinzen Suedpyongan, Gangwon und Suedjeolla wieder. Der fruehste koreanischsprachige schriftliche Beleg ist Hong Man-jongs 'Sun-o-ji' (1678), waehrend die systematischste Quelle die Feldarbeit von Son Jin-tae (1900-1950?) — veroeffentlicht als 'Forschungen zur koreanischen Volkserzaehlung' (1947) — und Im Seok-jaes zwoelfbaendige 'Sammlung koreanischer muendlicher Erzaehlungen' (Pyongminsa, 1987-1993) ist, die ueber zweihundert Imugi-Erzaehlungen unter den Typen 'Imugi und das Maedchen' und 'Drachenteich' anordnet. Das koreanische Standardwoerterbuch definiert ihn als 'eine grosse Schlange, die nicht zum Drachen werden konnte'; die koreanische Volkskunde liest ihn als Verschmelzung des chinesischen Jiao-Schlangendrachen mit dem einheimischen Schlangenkult. Die moderne Wiederaufnahme findet sich im Manhwa 'Land des Windes' (Kim Jin, ab 1992), im Hollywoodblockbuster 'D-War' (2007, Regie Shim Hyung-rae) und im Manhwa 'Myojin Imugi' (Jeong Ju-yeon, 2014).

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Der Azurdrache (chinesisch 'Qinglong', koreanisch 'Cheongnyong', japanisch 'Seiryu') ist der oestliche Waechter der ostasiatischen Vier Symbole (sasin / Sishen), der Himmelsdrache des Ostens, des Fruehlings, der Holzphase der Fuenf Elemente und der gruen-blauen Farbe. Das System — Azurdrache des Ostens, Weisser Tiger des Westens, Zinnobervogel des Suedens, Schwarze Schildkroete des Nordens — wurde unter der Han-Dynastie kodifiziert, insbesondere in Liu Ans 'Huainanzi' (um 139 v. u. Z.) und Wang Chongs 'Lunheng' (um 80 u. Z.), und vereinigt die sieben Mondhaeuser des oestlichen Quadranten (Jiao, Kang, Di, Fang, Xin, Wei, Ji). Bildlich unterscheidet sich der Azurdrache vom kaiserlichen gelben long durch einen schlankeren, schlangenartigen Koerper, gruen-blaue Schuppen, verzweigte Hirschgeweihe und Karpfenschuppen; er ist die kanonische Verbildlichung des geomantischen Grundsatzes, dass der Drache des Ostens die linke Seite einer Siedlung schuetzt. Die besterhaltenen fruehen Darstellungen sind die Ostwandmalereien der Goguryeo-Graeber Gangseo Daemyo und Jungmyo (spaetes sechstes Jahrhundert, Suedpyongan, Nordkorea) und das Kitora-Grab im Dorf Asuka, Praefektur Nara (spaetes siebtes bis fruehes achtes Jahrhundert, japanischer Nationalschatz seit 1998). Der Azurdrache benennt zudem das Praesidentenamt Cheongwadae in Korea ('Haus der gruenen Ziegel', 1939 errichtet) und wacht ueber das Oestliche Bluetentor (Donghuamen) der Verbotenen Stadt, vollendet 1420.

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Poseidon

Poseidon · Griechischer Meeresgott — Erderschütterer und Herr der Pferde

Poseidon (Altgriechisch Poseidon, Latein Neptunus) ist der entscheidende kanonische Gott des Meeres, der Erdbeben und der Pferde unter den 12 olympischen Goettern der griechischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur als Sohn von Kronos (Kronos) und Rhea (Rhea), aelterer Bruder von Zeus (Zeus) und Bruder von Hades (Hades). Die Etymologie Griechisch Poseidon ist das entscheidende kanonische Vokabular als Zusammensetzung von 'pos- (Herr) und da- (Erde)', das 'Herr der Erde' bedeutet, und die Aliase Gaiechos (Gaiechos, 'Erderschuetterer'), Enosigaios (Enosigaios, 'Erdbeber'), Hippios (Hippios, 'der Pferde') und Asphaleios (Asphaleios, 'der Sicherheit') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist die Theogonie (Theogony) Verse 453-491 von Hesiod (Hesiod) von c. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon, in dem Kronos seine Kinder verschlingt — und Verse 881-885 — der entscheidende Kanon, in dem Zeus, Poseidon und Hades den Himmel, das Meer und die Unterwelt durch Los teilten. Die Ilias (Iliad) Buch 15 Verse 184-217 von Homer (Homer) von c. 8. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon des Protests Poseidons gegen das Los — und die Odyssee (Odyssey) Buch 1 Verse 20-25 — der entscheidende Kanon des Zorns Poseidons gegen Odysseus (Odysseus) — sind der entscheidende Helden-Epos-Kanon.

aphrodite

Aphrodite

Aphrodite · Göttin der Liebe, Schönheit und Begierde

Aphrodite (Altgriechisch Aphrodite, Latein Venus) ist die Goettin der Liebe, der Schoenheit, des Verlangens und der Fruchtbarkeit in der griechischen Mythologie — der entscheidende Kanon, die entscheidende kanonische ikonografische Figur, die aus dem Schaum (aphros, Meerschaum) geboren wurde, nachdem Kronos (Kronos) seinen Vater Ouranos (Ouranos) entmannt und seine Genitalien ins Meer geworfen hatte. Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular des Griechischen aphros (Schaum, Meerschaum) — 'die aus Schaum Geborene'. Der entscheidende Textkanon ist die Theogonie (Theogony) Verse 188-206 von Hesiod (Hesiod) von c. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon, in dem Kronos seinen Vater Ouranos entmannte und die Genitalien ins Meer fielen, Schaum (aphros) entstand, und Aphrodite geboren wurde und an den Ufern von Kypros (Kypros) oder Kythera (Kythera) landete — und die Ilias (Iliad) Buch 5 Verse 311-430 von Homer (Homer) von c. 8. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon, in dem Diomedes (Diomedes) ihr Handgelenk mit einem Speer verletzte und sie zur Flucht zwang — und Buch 14 Verse 214-221 — der entscheidende Kanon des kestos himas (kestos himas, Liebesguertel) — und die Odyssee (Odyssey) Buch 8 Verse 266-366 — der entscheidende Kanon der Affaere mit Ares (Ares), die in Hephaistos' (Hephaistos) bronzenem Netz gefangen wurde. Das Fragment 1 Hymne an Aphrodite (Hymn to Aphrodite) von Sappho (Sappho) von c. 7. Jahrhundert v. Chr. und die Homerischen Hymnen (Homeric Hymns) Nr. 5 Hymne an Aphrodite von c. 7.-6. Jahrhundert v. Chr. — der entscheidende Kanon der Empfaengnis von Aineias (Aineias) mit der Liebe des Anchises (Anchises).

freya

Freya

Freya · Nordische Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit, des Krieges und der Seiðr

Freya (Altnordisch Freyja, 'Herrin') ist die entscheidende kanonische Goettin der Liebe, der Schoenheit, der Fruchtbarkeit, des Krieges, des Todes und des Seidr (seidr, Prophetie- und Schicksalsmagie) der Vanir (Vanir) in der nordischen Mythologie und die entscheidende kanonische ikonografische Figur als Tochter von Njord (Njord) der Vanir und Schwester von Freyr (Freyr). Die Etymologie ist das entscheidende kanonische Vokabular, abgeleitet vom Altnordischen freyja ('Herrin, Dame'), und laut einigen Gelehrten verwandt mit dem englischen Friday (Altenglisch Frigedaeg) und dem deutschen Freitag. Der entscheidende Textkanon ist die Prosa-Edda (Prose Edda) von c. 1220 des fruehen 13. Jahrhunderts islaendischen Dichter-Historikers Snorri Sturluson (Snorri Sturluson, 1179-1241) — Kapitel 24 und 35 der Gylfaginning (Gylfaginning) — der entscheidende Freya-Kanon — und Skaldskaparmal (Skaldskaparmal) der Prosa-Edda sind der entscheidende Kanon, und die Voluspa (Voluspa), Lokasenna (Lokasenna) und Thrymskvida (Thrymskvida) der Lieder-Edda (Poetic Edda) des Codex Regius (Codex Regius) Manuskripts von c. 1270 sind der entscheidende poetische Kanon. Nach dem Ende des Vanir-Aesir-Krieges (Aesir-Vanir War) kam sie als Friedensgeisel nach Asgard (Asgard), und die Haelfte der Erschlagenen geht zu ihrer Folkvangr (Folkvangr, 'Feld der Heerschar') Halle Sessrumnir (Sessrumnir), waehrend nur die andere Haelfte zu Odins Valhall (Valholl) geht — die entscheidende kanonische Ikonografie.

isis

Isis

Isis · Ägyptische Göttin der Magie und Mutterschaft — Göttin der zehntausend Namen

Isis (Aegyptisch Iset oder Aset, Griechisch Isis, Latein Isis) ist die Goettin der Magie, Heilung, Mutterschaft und Koenigtums der altaegyptischen Mythologie — der entscheidende Kanon, die Tochter von Geb (Geb) und Nut (Nut) der Heliopolitanischen Neunheit (Ennead), die Schwester und Frau von Osiris (Osiris) und die Mutter von Horus (Horus) — die entscheidende kanonische ikonografische Figur. Die Etymologie des aegyptischen Iset (Aset) ist 'Thron (throne)' — der entscheidende Kanon als Personifikation des Throns — und die Aliase Aset (Aset), Auset (Auset), Weret-hekau (Weret-hekau, 'Grosse Zauberin'), Mut-netjeret (Mut-netjeret, 'Mutter Gottes') und Anima Versatilis (Anima Versatilis, 'Goettin der zehntausend Namen') sind das entscheidende kanonische Vokabular. Der entscheidende Textkanon ist der entscheidende Ursprungskanon der Pyramidentexte (Pyramid Texts) von Unas (Unas) des Alten Reiches 5. Dynastie von c. 2400-2300 v. Chr. und der entscheidende Kanon von 'Isis und der geheime Name des Ra (Isis and the Secret Name of Ra)' des Turiner Papyrus (Turin Papyrus) des Neuen Reiches von c. 1250 v. Chr. Die De Iside et Osiride (De Iside et Osiride) von Plutarch (Plutarchos) von c. 100 n. Chr. des c. 1. Jahrhunderts n. Chr. und der entscheidende Kanon der 'Goettin der zehntausend Namen' in Buch 11 der Metamorphosen (Metamorphoses) von Apuleius (Apuleius) von c. 170 n. Chr.

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