Lederrüstung
Leichte Rüstung aus gehärtetem Tierleder
Lederruestung ist der Zweig der leichten Ruestung, der gemacht ist, indem die Haut eines Tieres an einem Sitz gehaertet wird, und unter ihr ist die europaeische Cuir bouilli, 'gekochtes Leder,' am bekanntesten. Trotz des Namens wurde Cuir bouilli nicht durch eigentliches Kochen gemacht, sondern indem die Haut in warmes Wasser von etwa siebzig bis achtzig Grad Celsius oder in Wachs oder Oel gelegt wurde, sodass die Haut an demselben Sitz hart wurde und doch ihren Faserverlauf und einen Teil ihrer Weichheit behielt. Auf diese Weise gehaertet, gewann Leder an einem Sitz eine Haerte nahe der des Holzes und blieb dabei viel leichter und stiller als Kettenhemd und Platte, und so passte es zum Sitz des Spaehens, des Hinterhalts und eines leichten Marsches. Die Gestalt, die in Filmen und Spielen oft gezeichnet wird, eines Mannes, der von Kopf bis Knie in eine Garnitur Leder gehuellt ist, ist eher aufgeblaeht im Vergleich zum Sitz in wahrer Geschichte. Der gewoehnlichste Sitz der Lederruestung war als Teil einer grossen Garnitur, der Couter und der Poleyn ueber dem Kettenhemd an Ellbogen und Knie, die kleinen Schuppen der Mongolen und der Japaner, der Jack of plates mit kleinen Eisenplatten auf Leder genietet, und eine einzige Garnitur Leder, die einen Mann von Kopf bis Knie an einem Sitz deckt, war selten.