
Ignis Fatuus
Ignis Fatuus · Ignis — Lichtgeisterkönig
Das Ignis Fatuus (Latein ignis fatuus, Englisch ignis fatuus/will-o'-the-wisp, Deutsch Irrlicht, Franzoesisch feu follet) ist der kanonische wissenschaftliche Name fuer das natuerliche Phosphoreszenz-Phaenomen in Suempfen — Latein 'toerichtes Feuer' (ignis 'Feuer' + fatuus 'toerichtes') — und die kanonische Ikonografie des mittelalterlichen europaeischen Volkstums und der englischen Literatur, das blaue Licht, das vermutlich die natuerliche Zuendung von Sumpfmethan (CH4) und Phosphan (PH3) ist und Reisende lockt und sie ihren Weg verlieren laesst. Die Etymologie ist die Kombination des lateinischen ignis ('Feuer') und fatuus ('toerichtes'), und seit dem Erscheinen in der Naturgeschichte (Naturalis Historia) des roemischen Naturforschers Plinius des Aelteren (Plinius Maior, 23-79 n. Chr.) des 1. Jahrhunderts setzte es sich als der entscheidende wissenschaftliche Name in den Naturgeschichten des 16.-18. Jahrhunderts fest. Der entscheidende Textkanon ist der Kanon von Akt 3 Szene 3 des Geschichtsdramas Heinrich IV., Teil 1 des Briten William Shakespeare (1564-1616) von 1597 — in dem Sir Falstaff Bardolphs rote Nase mit 'ignis fatuus or a ball of wildfire' vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Eintrag, und der entscheidende poetische Kanon ist der Kanon der Zeilen 634-642 von Buch 9 des Epos Das verlorene Paradies des britischen Dichters John Milton (1608-1674) von 1667 — der Satans Verfuehrung Evas mit dem Sumpf-Ignis-Fatuus vergleicht — der entscheidende englisch-literarische Kanon. Der Will-o-Wisp des D&D Monster Manual von 1977 von Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Will-o'-the-Wisp.
Ursprung
Der ikonografische Ursprung ist die Verschmelzung von (1) dem natuerlichen-Zuendungs-Phaenomen-Kanon der Naturgeschichte (Naturalis Historia, 37 Buecher insgesamt, 77 n. Chr.) des roemischen Naturforschers Plinius des Aelteren (Gaius Plinius Secundus, 23-79 n. Chr.) des 1. Jahrhunderts und (2) den Volks-Will-o'-the-Wisp-Traditionen der mittelalterlichen europaeischen Sumpfgebiete — die Fens in Ostbritannien, die norddeutsche Tiefebene, die irischen Moore und die skandinavischen Suempfe. Der erste entscheidende textliche Eintrag des lateinischen ignis fatuus ('toerichtes Feuer') — auf Latein — setzte sich in den Naturgeschichten der Renaissance des 16. Jahrhunderts fest, und seit dem entscheidenden englisch-literarischen Eintrag in Akt 3 Szene 3 des Geschichtsdramas Heinrich IV., Teil 1 des Briten William Shakespeare (1564-1616) von 1597 — in dem Sir Falstaff Bardolphs rote Nase mit 'ignis fatuus or a ball of wildfire' vergleicht — wurde es zum englisch-literarischen Kanon. Der entscheidende poetische Kanon ist der Kanon der Zeilen 634-642 von Buch 9 des Epos Das verlorene Paradies (10 Buecher insgesamt in der Erstauflage von 1667, 12 Buecher in der revidierten Auflage von 1674) des britischen Dichters John Milton (1608-1674) von 1667 — der Satans Verfuehrung Evas in Eden durch die Metapher 'das Sumpf-Ignis-Fatuus, das den Nachtreisenden in Teiche und Suempfe lockt' darstellt — der entscheidende englisch-literarische Kanon, und der Royal Society Bericht von August 1670 des britischen Chemikers Robert Boyle (1627-1691) — der eine chemische Analyse des Phosphoreszenz-Phaenomens versuchte — wurde zum entscheidenden Naturphilosophie-Kanon. Die Opticks (Opticks) des britischen Naturphilosophen Isaac Newton (1643-1727) von 1704 und die Entdeckung des Elements Phosphor ('Lichttraeger') durch den deutschen Chemiker Hennig Brandt (ca. 1630-1710) von ca. 1672 wurden als der chemische Kanon des Sumpf-Ignis-Fatuus etabliert.
Merkmale
- Blaue Phosphoreszenz von Suempfen und Feuchtgebieten
- Vermutete natuerliche Zuendung von Sumpfmethan
- Nur in dunklen Naechten sichtbar
- Verschwindet oder entfernt sich bei Annaeherung
- Lockt Reisende und laesst sie ihren Weg verlieren
- Verschwindet in Sonnenlicht und starkem Wind
Geschichten
Der Naturgeschichte-Kanon des roemischen Naturforschers Plinius des Aelteren des 1. Jahrhunderts ist der entscheidende Ursprung, und das lateinische ignis fatuus setzte sich als der entscheidende wissenschaftliche Name in den Naturgeschichten der Renaissance des 16. Jahrhunderts fest. Die entscheidenden englisch-literarischen Kanons sind der Ignis-Fatuus-Vergleich von Sir Falstaff in Akt 3 Szene 3 von Shakespeares Heinrich IV., Teil 1 von 1597 und der entscheidende Vergleich von Satan und Eva in den Zeilen 634-642 von Buch 9 von John Miltons Das verlorene Paradies von 1667, und der Royal Society Bericht von August 1670 des britischen Chemikers Robert Boyle (1627-1691) wurde zum Kanon der chemischen Analyse des Phosphoreszenz-Phaenomens. Die Opticks des britischen Naturphilosophen Isaac Newton (1643-1727) von 1704 und die Entdeckung des Elements Phosphor durch den deutschen Chemiker Hennig Brandt (ca. 1630-1710) von ca. 1672 wurden zum Naturphilosophie-Kanon des 17.-18. Jahrhunderts, und die Will-o'-the-Wisp-Tradition der Kinder- und Hausmaerchen der deutschen Grimm-Brueder (Jacob und Wilhelm) von 1812-1815 und Kapitel 17 von Band 1 des 1835 Jacob Grimms wissenschaftlichen Werks Deutsche Mythologie systematisierten den entscheidenden Kanon des germanischen Volks-Will-o'-the-Wisp (Irrlicht). Das Irrlicht erscheint in der Walpurgisnacht-Szene des Faust I (1808 veroeffentlicht) des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), und der entscheidende moderne Kanon ist der Kanon der Toten Suempfe (Dead Marshes) von Band 4 von Die zwei Tuerme von Der Herr der Ringe des britischen Autors J. R. R. Tolkien (1892-1973) von 1954-1955 — die Gesichter der Toten, die vom Will-o'-the-Wisp gelockt werden — der entscheidende Kanon, und der Will-o-Wisp des D&D Monster Manual von 1977 von Gygax von TSR in den USA — konsistent bis zur 5e (5. Auflage) von 2014 — ist der entscheidende Kanon des modernen Fantasy-RPG-Will-o'-the-Wisp.
Schwäche
Die Schwaechen des Ignis Fatuus sind: (1) Sonnenlicht — der entscheidende natuerliche Kanon, dass es als natuerliches Phosphoreszenz-Phaenomen in Sonnenlicht sofort verschwindet; (2) starker Wind — der entscheidende natuerliche Kanon, dass es als Sumpfmethan-Zuendungs-Phaenomen in starkem Wind verstreut wird; (3) fester Wille — der entscheidende Volkskanon im mittelalterlichen europaeischen Volkstum, dass ein Reisender, der das Will-o'-the-Wisp mit festem Willen ignoriert, seinen Weg nicht verliert; (4) Glaube — der Kanon im mittelalterlichen europaeischen Katholizismus, dass das Kreuz und der Glaube das Will-o'-the-Wisp neutralisieren; (5) keine Annaeherung — die entscheidende kanonische Ikonografie, dass das Will-o'-the-Wisp bei Annaeherung verschwindet oder sich entfernt; (6) heiliges Licht — der Kanon im Kanon von Buch 9 von Miltons Das verlorene Paradies von 1667 und der Kanon von Goethes Faust I von 1808, dass heiliges Licht das Will-o'-the-Wisp schwaecht; (7) Erhaltung der natuerlichen Umwelt — die Umweltschwaeche, dass das Will-o'-the-Wisp-Phaenomen nur dann anhaelt, wenn die natuerliche Umwelt des Sumpfes erhalten bleibt; (8) chemisches Verstaendnis — durch den Royal Society Bericht von August 1670 von Robert Boyle und die Entdeckung des Elements Phosphor durch Hennig Brandt von ca. 1672, den Kanon der Opticks von Isaac Newton von 1704, wurde die natuerliche Zuendung von Sumpfmethan (CH4) und Phosphan (PH3) des Will-o'-the-Wisp zum Naturphilosophie-Kanon des 17.-18. Jahrhunderts und schwaechte den uebernatuerlichen Kanon. Der entscheidende moderne kanonische Schluss ist der entscheidende Kanon der Toten Suempfe von Band 4 von Die zwei Tuerme von Tolkiens Der Herr der Ringe von 1954-1955 — in dem Gollum Frodo und Sam warnt, die Gesichter der Toten im Will-o'-the-Wisp nicht anzusehen.
Kulturelle Bedeutung
Das Ignis Fatuus ist nicht nur eine Will-o'-the-Wisp-Ikone, sondern die kanonische ikonografische Figur des westlichen natuerlichen-Phosphoreszenz-Kanons, die die Naturgeschichte des roemischen Plinius des Aelteren des 1. Jahrhunderts, das Heinrich IV., Teil 1 von Shakespeare von 1597, das Das verlorene Paradies von John Milton von 1667, den Royal Society Bericht von Robert Boyle von 1670, die Opticks von Isaac Newton von 1704, den Faust I von Goethe von 1808, die Deutsche Mythologie von Jacob Grimm von 1835, Der Herr der Ringe von Tolkien von 1954-1955 und den Will-o-Wisp von D&D von 1977 durchquert. Das lateinische ignis fatuus — was auf Latein 'toerichtes Feuer' (ignis 'Feuer' + fatuus 'toerichtes') bedeutet — setzte sich als der entscheidende wissenschaftliche Name in den Naturgeschichten der Renaissance des 16. Jahrhunderts fest, und der Vergleich von Sir Falstaff in Akt 3 Szene 3 des Geschichtsdramas Heinrich IV., Teil 1 (erstmals im Globe Theatre in London ca. 1597 auffgefuehrt) des Briten Shakespeare (1564-1616) von 1597 — mit ignis fatuus oder einem Feuerball — ist der entscheidende englisch-literarische Eintrag, und der Kanon der Zeilen 634-642 von Buch 9 des Epos Das verlorene Paradies (10 Buecher insgesamt in der Erstauflage von 1667, 12 Buecher in der revidierten Auflage von 1674) des britischen Dichters John Milton (1608-1674) von 1667 — der Satans Verfuehrung Evas in Eden durch die Metapher des Sumpf-Ignis-Fatuus darstellt — wurde zum entscheidenden englisch-literarischen Kanon. Das entscheidende chemische Ereignis, bei dem der deutsche Alchemist Hennig Brandt (ca. 1630-1710) aus Hamburg, Deutschland, von ca. 1672 — das Element Phosphor ('Lichttraeger') aus menschlichem Urin entdeckte — und der britische Chemiker Robert Boyle (1627-1691) aus Oxford, Grossbritannien, im August 1670 — die chemischen Eigenschaften des Phosphors in einem Royal Society Bericht analysierte — wurde zum entscheidenden Kanon der Chemie und Naturphilosophie des 17.-18. Jahrhunderts. Der Kanon des Will-o'-the-Wisp (Irrlicht) in der Walpurgisnacht-Szene des Faust I, der im April 1808 von der Cotta'schen Verlagsbuchhandlung in Tuebingen, Deutschland veroeffentlicht wurde, und Kapitel 17 von Band 1 des 1835 wissenschaftlichen Werks Deutsche Mythologie von Jacob Grimm — der entscheidende wissenschaftliche Kanon des germanischen Volks-Will-o'-the-Wisp — wurde zum entscheidenden deutschen Kanon des 19. Jahrhunderts, und der Kanon der Toten Suempfe von Band 4 von Die zwei Tuerme von Der Herr der Ringe des britischen Autors J. R. R. Tolkien (1892-1973) von 1954-1955 — die Gesichter der Toten, die vom Will-o'-the-Wisp gelockt werden — wurde zum entscheidenden kulminierenden Werk des globalen Fantasy-Will-o'-the-Wisp des 20. Jahrhunderts.
In der Popkultur
Plinius der Aeltere, Naturgeschichte (1. Jahrhundert) — roemischer Naturphilosophie-KanonShakespeare, Heinrich IV., Teil 1, Akt 3 Szene 3 (1597) — entscheidender englisch-literarischer EintragJohn Milton, Das verlorene Paradies, Buch 9 Zeilen 634-642 (1667) — entscheidender englisch-literarischer poetischer KanonRobert Boyle, Royal Society Bericht (1670) — Chemie-KanonHennig Brandt, Entdeckung des Elements Phosphor (ca. 1672) — entscheidender chemischer KanonIsaac Newton, Opticks (1704) — entscheidender Naturphilosophie-KanonGoethe, Faust I (1808) — entscheidender deutscher KanonJacob Grimm, Deutsche Mythologie, Band 1 Kapitel 17 (1835) — entscheidender germanischer VolkskanonTolkien, Der Herr der Ringe, Die zwei Tuerme, Band 4 Tote Suempfe (1954-1955) — entscheidender Fantasy-KanonGygax, D&D Monster Manual, Will-o-Wisp (1977) — entscheidender RPG-Kanon
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