
Dokkaebi
Dokkaebi · Der koreanische Kobold — Ein launischer Geist des Schabernacks und Reichtums
Ein typisches Wesen der koreanischen Folklore, das aus alten Gegenständen oder Gerätschaften wie blutbefleckten Besen und Stößeln entstehen soll. Verspielt und launisch, liebt es Ringen und Streiche. Mit einer wunscherfüllenden Keule verleiht oder raubt es Reichtum, schätzt Versprechen und Vergeltung, während es Menschen schelmisch quält.
Ursprung
Verwurzelt im Volksglauben, dass Geister in Gegenständen wohnen. Ursprünglich eine freundliche hornlose Gestalt, wurde das moderne gehörnte Bild durch den Einfluss japanischer Oni-Ikonografie in der Kolonialzeit überlagert.
Merkmale
- Entsteht aus alten Gegenständen und Gerätschaften
- Eine wunscherfüllende Zauberkeule
- Ringen und Streiche, ein launisches Gemüt
- Liebt Buchweizengelee und Schnaps, schätzt Versprechen
Geschichten
Tritt als launisches Wesen, das Reichtum und Glück verleiht oder raubt, und als komisches Wesen auf, das mit Menschen wettet und ringt. Eine feste Figur koreanischer Volksmärchen, die Moral mit Humor verbindet.
Schwäche
Meidet Pferdeblut und Buchweizen und bindet sich streng an die Regeln eines Versprechens oder einer Wette. Es trägt verspielte Schwächen — etwa dass seine Schwäche sich zeigt, wenn man nach links kreist.