
Ritter-Tabard
Wappenbekleidung des mittelalterlichen Ritters
Der Ritter-Tabard ist das knielange ärmellose Übergewand, das mittelalterliche Ritter über ihrer Rüstung trugen, vorne und hinten mit dem Wappen des Trägers geschmückt, um sie in Schlacht und Turnier zu erkennen. Er entstand im 12. Jahrhundert während der Kreuzzüge, als weißer Stoff auf Metallrüstung gelegt wurde, um sie der Wüstensonne zu entziehen; das Wappen darauf zu malen entwickelte das Kleidungsstück zum Surcoat, vereinfacht im 14.–15. Jahrhundert zum offenseitigen Tabard.
Merkmale
- Knielang ärmellos über Rüstung
- Wappen vorn und hinten
- Ursprung Kreuzzüge 12. Jh.
- Heraldik streng reguliert
- Turnier-Identifikation
- Britisches Königsritual bewahrt
Geschichten
Ritter trugen in Schlacht und Turnier.
Schwäche
Stoff bietet keinen Schutz.
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