
Mieder
Enganliegendes Oberteil zur Formung des weiblichen Oberkörpers
Das Mieder war ein enganliegendes Oberteil, das europäische Frauen vom 16. bis 18. Jahrhundert über dem Korsett trugen. Durch Schnürung am Rücken oder vorne an den Körper angepasst, betonte es Taille und Büste extrem. Fischbein- oder Metallstäbe hielten die Form, und adlige Mieder waren mit Stickerei und Juwelen verziert.
Merkmale
- Über dem Korsett getragen zur Taillenbetonung
- Schnürung für körpernahe Passform
- Fischbein- oder Metallstäbe zur Formerhaltung
- Wechselnde Ausschnitte und Ärmelformen
- Stickerei, Juwelen und Goldfaden als Schmuck
- Auch als Bezeichnung für das Kleidoberteil verwendet
Geschichten
Grundlegendes Oberteil adliger Frauen vom 16. bis 18. Jahrhundert, mit Rock zur formellen Kleidung.
Schwäche
Extreme Taillenschnürung konnte Atemnot und Ohnmacht verursachen; An- und Auskleiden ohne Hilfe oft unmöglich.
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