
Kāṣāya
Buddhistisches Mönchsgewand aus Flickstoffen
Das Kāṣāya ist die traditionelle Robe buddhistischer Mönche, zusammengesetzt aus rechteckigen Stoffstücken in einem geflickten Muster. Die Form geht auf die Anweisung Buddhas zurück, dass Jünger ihre Roben aus weggeworfenen Lumpen nähen sollen — die Patchwork-Gestalt verkörpert sichtbar Armut und Entsagung. Ursprünglich mit Erde, Rost oder Pflanzensäften ockerfarben gefärbt, nahm das Kāṣāya regionale Farben an: Schwarz oder Braun im chinesischen Chan, Grau im koreanischen Seon, mehrfarbig in japanischen Schulen.
Merkmale
- Patchwork aus Rechteckstoffen
- Sichtbare Armut verkörpernd
- Ockerfarbe aus Erde und Rost
- Schwarz, Grau, Farbig je Region
- Einschulter- und Doppelschulter-Tragen
- Drei Größen für Anlässe
Geschichten
Von Mönchen bei Ritual und Alltag getragen.
Schwäche
Patches wenig haltbar, dünn im Winter.
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