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Turnierpferd

Ritterturnier-Pferd · Schwere Kavallerie — Speziell gezüchtetes Pferd für mittelalterliche Turniere und Schlachten

Das Turnierpferd war eine kräftige, muskulöse Rasse, die von Rittern bei mittelalterlichen Turnieren und im Kampf verwendet wurde. Es war größer und stärker als gewöhnliche Pferde und blieb auch unter Rüstung wendig. Hauptsächlich kam es bei Lanzenstechen und Duellen zum Einsatz.

Ursprung

Turnierpferde entstanden im 12.–15. Jahrhundert im Westen Europas mit dem Aufkommen der Turnierkultur. Adlige in Frankreich und England züchteten sie selektiv auf Stärke und Mut.

Merkmale

  • Kräftige, muskulöse Statur
  • Trägt schwere Rüstung
  • Ideal für Lanzenstechen
  • Agilität trotz Gewicht

Verwendung

Ritter nutzten sie für Turniere, Duelle und Kavallerieangriffe.

Schwäche

Das hohe Gewicht der Ausrüstung schränkte Geschwindigkeit und Ausdauer ein.

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