Eine weibliche Begleiterin, die ausschließlich einer hochgeborenen Frau dient — einer Königin, Prinzessin oder Adligen. Anders als gewöhnliche Dienstboten werden Hofdamen oft aus adligen Häusern selbst rekrutiert, was ihnen eine einzigartige doppelte Identität als 'Dienerin, die zugleich Adlige ist' verleiht. Die Zahl der Begleiterinnen und das Ansehen ihrer Häuser waren ein Maß für den Status der Herrin. Die Erste Hofdame einer Königin übte am Hof beträchtlichen Einfluss aus.
Ursprung
Entstanden in der Feudalgesellschaft, wo Adeldamen — in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt — andere Adeldamen als vertrauenswürdige Gefährtinnen und Beraterinnen an ihre Seite stellten. In Ostasien entwickelte sich dies zu Systemen wie dem Sanggung und Nain Koreas.
Merkmale
- Typischerweise aus adligen Blutlinien ernannt — 'eine Adlige, die dient'
- Schreibt Briefe der Herrin, verwaltet Termine und berät sie in politischen Angelegenheiten
- Die Erste Hofdame ist de facto der Gipfel der weiblichen Hofhierarchie
- Übernimmt auch diplomatische Funktionen wie die Vermittlung von Ehen und die Verhandlung von Heiratsangeboten
- Im östlichen Fantasy wird sie oft als Brutstätte von Spionage dargestellt — Attentate, Geheimdienstarbeit und Vergiftung
Verwendung
Erscheint in Königinnen- und Prinzessinnenerzählungen entweder als Verbündete oder als Verräterin. Eine verborgene Macht, die die Mechanismen der Hofpolitik leise bewegt.
Schwäche
Der Fall ihrer Herrin bedeutet ihren eigenen Untergang. Strukturell unfähig, den Befehlen der Herrin zu trotzen.
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