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Kavallerie-Kazak

Kavallerie-Mantel · Husarenrock — Mittelalterlicher Reitermantel als Rüstung

Der Kavallerie-Kazak war ein gepanzerter Mantel, der von europäischen Reitern im Mittelalter getragen wurde. Hergestellt aus dickem Stoff und Leder, manchmal mit Metalleinlagen, bot er einen Kompromiss zwischen Schutz und Beweglichkeit. Er wurde speziell für das lange Reiten entwickelt und im Kampf sowie auf Märschen verwendet.

Ursprung

Der Kazak entwickelte sich im 14.–16. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa, besonders unter polnischen, ungarischen und anderen osteuropäischen Kavalleristen. Ursprünglich ein praktischer Kälteschutz, wurde er für militärische Zwecke mit Metall verstärkt und geschmückt.

Merkmale

  • Dicker Stoff, Leder, teils mit Metalleinlagen
  • Mit Gürtel und Knöpfen verschließbar
  • Langer Schnitt und weite Form für Reiter
  • Dekorative Stickereien oder Muster

Verwendung

Zum Schutz gegen Kälte und Klingen während des Kampfes und der Fortbewegung zu Pferd getragen.

Schwäche

Weniger Schutz an Gelenken und Seiten als eine Vollrüstung; ohne Metalleinlagen anfällig gegen Stichwaffen.

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