
Tunika
Universelles T-förmiges Kleidungsstück des Mittelalters
Die Tunika war das am weitesten verbreitete Grundkleidungsstück des mittelalterlichen Europa — ein einfaches T-förmiges Gewand, das von Männern und Frauen aller Stände getragen wurde. Durch einen Gürtel geformt, zeigten Stoffqualität und Länge den gesellschaftlichen Rang an: kurz und grob für Arbeiter, lang und fein für den Adel.
Merkmale
- Einfacher T-förmiger Schnitt, leicht herzustellen
- Von allen Geschlechtern und Ständen getragen
- Gürtel formt die Silhouette
- Vielfältige Stoffe je nach Stand
- Länge und Verzierung als Standeszeichen
- Grundlage für überlagernde Kleidungsschichten
Geschichten
Grundlegendes Alltagskleid aller Stände von der Antike bis zum Mittelalter.
Schwäche
Keinerlei Schutzfunktion durch einfache Konstruktion; allein im Winter unzureichend.
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