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Die byzantinischen Mauern von Konstantinopel

Theodosianische Mauern · Byzantinische Befestigungen — Mittelalterliches Bollwerk des Oströmischen Reichs

Die byzantinischen Mauern von Konstantinopel sind massive Steinbefestigungen, die zum Schutz der Hauptstadt des Oströmischen Reichs errichtet wurden. Über Jahrhunderte hinweg mehrfach ausgebaut und repariert, konnten sie die Stadt gegen zahlreiche Belagerungen verteidigen. Besonders bekannt ist die unter Theodosius II. vollendete Doppelmauer.

Ursprung

Die Mauern wurden Ende des 4. bis Anfang des 5. Jahrhunderts erstmals erbaut und zwischen 413 und 447 unter Theodosius II. erheblich erweitert. Sie galten bis zur osmanischen Eroberung als Symbol mittelalterlicher Verteidigung.

Merkmale

  • Doppel- oder dreifache Verteidigungslinien
  • Hauptmauer über 12 Meter hoch
  • Mit Gräben und Türmen
  • Mischbauweise aus Stein und Ziegel
  • Mehrere Tore und Bastionen

Verwendung

Dienten als militärische Festung zum Schutz der Stadt und ihrer Bevölkerung vor feindlichen Angriffen.

Schwäche

Mit Erfindung von Schießpulver und schwerer Artillerie schwand die Wirksamkeit der Mauern.

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