Naiad
GeisterkönigNaiad · Ellaim · Elquiness — Wassergeist-König
Die Najade (griechisch Naias, Plural Naiades, englisch Naiad) ist die Suesswasser-Nymphe (griechisch nymphe), die im Suesswasser (Quellen, Fluessen, Seen, Brunnen) der griechischen Mythologie wohnt, in Gestalt einer schoenen menschlichen Frau, die die Goettlichkeit der Suesswasserquelle verkoerpert — die entscheidende kanonische ikonografische Figur der griechisch-mythologischen Naturgeister. Die Etymologie leitet sich vom griechischen Verb naein ('fliessen') ab, und innerhalb der vierfachen Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Oceanids, Ozean), Nereide (Nereids, Salzmeer) und Dryade (Dryads, Baum) — ist die Najade der entscheidende Kanon des Suesswassers. Der entscheidende Textkanon ist in der Theogonie (Theogonia) des griechischen Dichters Hesiod (Hesiodos), ca. 700 v. Chr. — Zeilen 364-370, der Kanon der 3.000 Schwestern Okeaniden und 3.000 Brueder Flussgoetter (Potamoi), die dem Flussgott Okeanos (Okeanos) und seiner Schwester Tethys geboren wurden — ist der entscheidende Textkanon der Najade, und die Flussnymphen erscheinen entscheidend in den Buechern 14 und 20 der Ilias und Buechern 13 und 17 der Odyssee von Homer (Homeros) aus dem achten Jahrhundert v. Chr. Die Najade Kastalia der Kastalischen Quelle (Kastalia) beim Apollontempel in Delphi (Delphoi) in Griechenland — die kanonische Inspiration der poetischen Prophezeiung — ist die entscheidendste individuelle Najade, und das Gemaelde Hylas und die Nymphen (Hylas and the Nymphs) von 1896 des britischen Praeraffaeliten John William Waterhouse (1849-1917) etablierte den visuellen Kanon der Najade in der viktorianischen Aera des neunzehnten Jahrhunderts.