Oread
GeisterkönigOread · Trowell · Gnoass — Erdgeisterkönig
Die Oreade (griechisch Oreias, Plural Oreiades, englisch Oread) ist die Bergnymphe (griechisch nymphe) der griechischen Mythologie, die in Bergen und Hoehlen wohnt, haeufig als Gefaehrtin der Jagdgoettin Artemis (Artemis) dargestellt — die entscheidende kanonische ikonografische Figur des griechisch-mythologischen Berggeistes. Die Etymologie leitet sich vom griechischen oros ('Berg') ab, und innerhalb der Klassifikation der Nymphen — Najade (Suesswasser), Okeanide (Ozean), Nereide (Salzmeer), Dryade (Baum), Oreade (Berg) — ist die Oreade der entscheidende Kanon des Berges. Der entscheidende Textkanon ist der Ursprung in Zeile 420 von Buch 6 der Ilias des griechischen Dichters Homer (Homeros) des achten Jahrhunderts v. Chr. — dass die Bergnymphen Ulmenbaeume am Grab des Eetion, des Vaters der Andromache, gepflanzt haben — und in den Zeilen 615-617 von Buch 24 — dass die Bergnymphen auf dem Berg Sipylos nach dem Tod der Kinder der Niobe tanzten — der Ursprung der Bergnymphen-Ikonografie, und der entscheidende Kanon ist der Echo-und-Narzissus-Kanon in den Zeilen 339-510 von Buch 3 der Metamorphosen (Metamorphoses) des roemischen Dichters Ovid (Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) von ca. 8 n. Chr. — in dem die Oreade-Bergnymphe Echo den schoenen Juengling Narzissus unerwidert liebt, aber durch den Fluch der Hera nur die letzten Worte anderer wiederholen kann und schliesslich zum Bergecho (meta-echo) wird — der entscheidende kulminierende Kanon der lateinisch-literarischen Oreade. Das 1903er Gemaelde Echo und Narzissus des britischen Praeraffaeliten John William Waterhouse (1849-1917), im Besitz der Walker Art Gallery in Liverpool, Grossbritannien, etablierte den visuellen Kanon der Oreade in der viktorianischen Aera des neunzehnten Jahrhunderts.